Design und Name des polnischen Wagens stehen fest

Der polnische Sportwagenbauer Arrinera hat das endgültige Design seines ersten Fahrzeugs veröffentlicht. Der Wagen war bereits als Prototyp vorgestellt worden, wurde aber nochmal geändert. Außerdem trägt das Modell jetzt einen Namen.

Polen, England, Amerika
Das Design des Arrinera wurde vom Polen Pavlo Burkatskyy gemacht. Allerdings war der bereits im September 2011 vorgestellte namenlose Prototyp bei Auto-Enthusiasten in die Kritik geraten, weil angeblich zu starke Anleihen am Design von Lamborghini-Modellen genommen wurden. Daraufhin wurde die Karosserie überarbeitet. Außerdem wurde das Kleid des Arrinera von Spezialisten der technischen Universität Warschau aerodynamisch optimiert. Zum glatt verkleideten Unterboden und dem Heckdiffusor gesellen sich jetzt aufstellbare Klappen über den Kotflügeln, die bedarfsgerecht den Abtrieb am Heck verbessern sollen.

Hussarya aus Polen, England, Amerika
Zusammen mit seinem neuen Outfit bekommt das erste Arrinera-Modell jetzt seinen Namen: Hussarya. Das klingt ein wenig nach dem italienischen 710-PS-Boliden Pagani Huayra. Und auch der Pole geizt nicht mit Pferdestärken: Als Triebwerk dient der 6,2-Liter-V8 aus der Corvette ZR1. Dieser leistet 647 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 819 Newtonmeter. Zum amerikanischen Aggregat gesellt sich ein englisches Chassis: Der kleine Hersteller Nobel liefert die tragende Konstruktion. Firmeninhaber Lee Noble persönlich ist an Arrinera beteiligt und außerdem im Aufsichtsrat vertreten.

Luxus ab Ende 2012
Der Hussarya soll dank seiner Aluminium-Karbon-Bauweise sehr leicht sein. Vorne bekommt der Sportler 19-Zoll-Räder, hinten rotieren 20-Zöller. Für die Verzögerung sorgen Keramikbremsen. Der Innenraum soll mit Leder, Aluminium und Karbon gepflastert sein. Ab Ende 2012 will Arrinera bereits die ersten Hussarya-Modelle ausliefern. Preise sind noch nicht bekannt.

Arrinera Hussarya