Nobelmarke legt drei Editions-Wagen auf

Die olympischen Spiele in London endeten am 12. August 2012. Bei der Abschlussfeier mischte der Luxusauto-Hersteller Rolls-Royce mit: Die Briten fuhren mit drei Olympia-Einzelstücken vor. In den Wagen saßen eine bekannte Sängerin sowie zwei prominente Sänger.

Mal ohne ,RR"
Als Olympia-Schlussfeier-Modelle wählte Rolls-Royce drei Phantom Series II Drophead Coupé. Die handgefertigten Cabrios wurden in leuchtendem Weiß lackiert. Eine der Besonderheiten: Erstmals seit der Unternehmensgründung im Jahr 1904 wurde das RR-Logo ersetzt. Anstelle der Buchstaben prangt eine Spirit of Ecstasy auf den Plaketten am Kühlergrill und den vorderen Kotflügeln. Aber die traditionsreiche Rolls-Royce-Kühlerfigur wurde nicht eins zu eins für die Abbildungen übernommen: Statt ihrer Flügel trägt sie den Union Jack, also die Flagge des Vereinigten Königreichs.

Bis zu den Radnaben
Von der Lenkradmitte strahlen ein Lorbeerkranz und eine olympische Fackel den Fahrer an. Und selbst die Radnaben wurden speziell verziert: Hier wird der Schriftzug ,London 2012" von dem Olympia-Motto ,Citius, Altius, Fortius" (lateinisch für: ,schneller, höher, stärker") umrahmt. Zudem bekommt jedes der drei Phantom-Cabrios eine Einstiegsleisten-Plakette, die es als ,One of Three" ausweist. Die Spirit-of-Ecstasy-Plakette, das Lenkrad-Logo, die Sonder-Radnaben und das ,One of three"-Abzeichen wurden vom Rolls-Royce Bespoke Team entworfen, also der Mannschaft, die für die Umsetzung exklusiver Kundenwünsche zuständig ist.

Mehr Musik
Bei der Abschlussfeier der olympischen Sommerspiele 2012 fuhren die Phantom Drophead Coupés durch den Zuschauerbereich ins Stadion. Dort angekommen, öffneten sich die Verdecke der Cabrios und gaben den Blick auf die prominenten englischen Insassen frei: die Popmusikerin Jessie J (24), den R&B-Sänger und Songwriter Taio Cruz (29) sowie den Grime-Rapper Tinie Tempah (23). Rolls-Royce betont, dass die Editions-Wagen zu den sammelwürdigsten Einzelstücken der Marke gehören, die je gefertigt wurden – der Serien-V12-Motor mit seinen 460 PS bleibt übrigens unberührt. Die schon jetzt geschichtsträchtigen Einzelstücke sind noch nicht verkauft: Interessenten können sich an Rolls-Royce wenden und einen Preis aushandeln.

Bildergalerie: Rolls-Royce bei Olympia