Neue Studie Cross GT steht in Chicago

Besonders in den USA erfreuen sich wuchtige SUVs großer Beliebtheit. Aber auch hierzulande sind Dickschiffe wie BMW X5 und Mercedes ML im Straßenbild vertraut. Kias größtes SUV-Modell ist derzeit der 4,69 Meter lange Sorento. Mit dem Cross GT zeigen die Koreaner auf der Chicago Auto Show 2013 (9. bis 18. Februar) die Studie eines großen, luxuriösen Crossover. Sie basiert auf dem 2011 auf der IAA vorgestellten Concept Car ,GT".

Groß, lang, flach
Der Cross GT ist deutlich als Kia zu erkennen. Er trägt das typische Markengesicht, wenn auch in leicht futuristischer Form und mit flachen LED-Scheinwerfern. Auffällig sind die kurzen Überhänge und die gegenläufig öffnenden Türen. In das Dach der kupferfarben lackierten Studie sind sechseckige Glaseinsätze eingearbeitet. Das 4,90 Meter lange Einzelstück ist 21 Zentimeter länger als der Sorento, der Radstand misst mit 3,10 Meter ganze 40 Zentimeter mehr. Mit 1,66 Meter ist der Cross GT allerdings flacher als der Sorento und die meisten anderen Crossover und SUVs dieser Größe.

Elektro- und Verbrennungsmotor im Duett
Für den Vortrieb der Studie sorgen ein 3,8-Liter-V6-Benziner in Kombination mit einem scheibenförmigen Elektromotor, der zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe unter dem Kabinenboden platziert ist. Die Systemleistung von 406 PS und das maximale Drehmoment von 678 Newtonmeter werden über ein Achtgang-Automatikgetriebe an alle vier Räder übertragen. Der nicht näher beschriebene Allradantrieb soll über ein Torque-Vectoring-System verfügen, das die Kraft variabel auf die einzelnen Räder verteilt. Die Reichweite des Viersitzers im reinen Elektromodus gibt Kia mit 32 Kilometer an.

Angeblich reines Konzeptfahrzeug
Die als Basis dienende Studie GT wurde auf der IAA 2011 in Frankfurt gezeigt und ist als große Sportlimousine konzipiert worden. Ob der GT oder Cross GT in Serie gehen, ist nicht bekannt. Kia gibt jedoch an, dass der Cross GT zunächst als reines Konzeptfahrzeug angelegt ist.

Kia traut sich was Großes