Koreaner zeigen neuen Soul, Forte Koup und Optima-Facelift

Kia hat auf der New York Auto Show 2013 gleich mehrere Neuheiten präsentiert. Außer der zweiten Generation des Soul gab es auch die zweitürige Coupé-Variante des Forte, den Koup, sowie ein Facelift für den Optima zu sehen.

Verwindungssteifigkeit deutlich gestiegen
Der Soul baut auf einer komplett neuen Plattform auf, obwohl das Auto erst im Jahr 2009 startete. Das Design wurde umfassend erneuert, ohne das grundsätzliche Erscheinungsbild des kompakten Koreaners zu ändern. Nach wie vor wirkt der Wagen hochbeinig und kantig, der Kühlergrill trägt nun das aktuelle Markengesicht von Kia. Die Verwindungssteifigkeit soll gegenüber dem bisherigen Modell um 28,7 Prozent gestiegen sein.

US-Start im dritten Quartal 2013
Der Innenraum des Soul ist laut Hersteller gründlich aufgewertet worden und soll nun eine bessere Materialanmutung und aufgrund des gewachsenen Radstands mehr Platz als bisher bieten. Leder und Zierlemente in Klavierlack-Optik sollen optional ebenso für Wohlfühlatmosphäre sorgen wie das Achtzoll-Infotainmentsystem mit Touch-Bedienung. Letzeres basiert auf Android und ist Smartphone-kompatibel. Es beinhaltet außer Audio- und Videofunktionen auch den in den USA verbreiteten Internetradiodienst ,Pandora" und das optionale Navigationssysten. Marktstart in den USA für den neuen Soul ist das dritte Quartal 2013. Zum Auftakt wird es einen Benzindirekteinspritzer mit 1,6 Liter Hubraum und 132 PS sowie einen mit 2,0 Liter Hubraum und 166 PS geben.

Optima mit aktuellem Markengesicht
Hierzulande ist der Optima eher ein Exot, in den USA hingegen ist die Mittelklasselimousine Kias meistverkauftes Modell. Nachdem die dritte Generation 2010 vorgestellt wurde, bekommt sie nun ein Facelift verpasst. Die in den USA gebaute Limousine trägt einen neuen Kühlergrill mit aktuellem Kia-Markendesign. In den Innenraum halten neue Sitze sowie ein 4,3-Zoll-Display und ein optionaler, acht Zoll großer Touchscreen Einzug. Während ersteres in der Tachoeinheit platziert ist und Informationen des Bordcomputers sowie Navigationsinformationen anzeigt, ist letzerer in der Mittelkonsole eingelassen. Es zeigt das Navigationssystem, Verkehrs- und Wetterinformationen sowie das Radio an. Zum US-Start im Herbst 2013 sind ein 2,4 Liter großer Saug-Benziner und ein Zweiliter-Turbobenziner erhältlich. Abgerundet wird die Antriebspalette von einem Hybrid.

Aufgeladener Forte Koup
Der Dritte im Bunde der Messeneuheiten ist die zweitürige Version des Forte, der Koup. Das Auto wird in Australien, Großbritannien und Südamerika als Cerato angeboten. Nachdem Limousine und Fünftürer bereits Anfang des Jahres debütierten, folgt mit dem Koup nun die dritte Karosserieform. Die stärkste Coupé-Variante des Forte powert mit 204 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 264 Newtonmeter, das ein 1,6-Liter-Benziner mit Turboaufladung liefert. Durch größere Schürzen und einen mächtigen Kühlergrill mit schwarzen Einsätzen wirkt der auf 18-Zoll-Felgen stehende Forte Koup SX sportlich. Wahlweise kommt ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder eine Sechsstufen-Automatik mit Lenkrad-Schaltwippen zum Einsatz. Als Basismotorisierung arbeitet im frontgetriebenen Forte Koup ein Zweiliter-Benzindirekteinspritzer mit 175 PS und einem maximalen Drehmoment von 209 Newtonmeter. Hier werden die sechs Gänge des Getriebes von einer Automatik verwaltet.

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