DMC tunt den Bentley Continental GT

Der Bentley Continental GT vereint Sportlichkeit und Luxus wie kaum ein anderes Auto auf diesem Planeten. Das britische Nobelcoupé zu tunen, gilt daher als Ritt auf der Rasierklinge. Dennoch hat der Düsseldorfer Tuner DMC, sonst eher bekannt für Ferrari- und Lamborghini-Umbauten, die Herausforderung angenommen.

Dicke Felgen in 22 Zoll
Der Continental GT erhält ein komplett aus Karbon bestehendes Body-Kit. An der Fahrzeugfront prangt ein neuer Stoßfänger, der nicht nur eine martialische Optik bietet, sondern das Fahrzeug auch um rund fünf Zentimeter in die Länge wachsen lässt. Zusätzlich beherbergt das neue Bauteil LED-Tagfahrleuchten. Besonders markant wirken die Seitenschweller. Der Tuner arbeitete hier eine Art kleiner Flügel ein, um die Aerodynamik und die Optik zu schärfen. Die bullige Heckansicht kommt durch das Zusammenspiel einer geänderten Schürze mit einem großen Diffusor und einem fest stehenden Heckspoiler zustande. Den Kontakt zum Asphalt stellen neue Räder mit einem Durchmesser von 22 Zoll her.

Motor wird auf 672 PS gepusht
Aber auch der 575 PS starke Zwölfzylinder des Nobel-Briten bleibt von DMC nicht unangetastet. Durch eine Titan-Auspuffanlage, Sportluftfilter und eine geänderte Motorelektronik steigt die Leistung auf 672 PS. Das maximale Drehmoment wird von 700 auf 780 Newtonmeter angehoben. Derart erstarkt, gelingt der Spurt auf 60 Meilen (97 km/h) in 4,5 Sekunden. Die Spitze ist bei Tempo 325 erreicht, das sind sieben km/h mehr als beim Serienmodell.

Britischer Kraftprotz