Audi A2 Concept

Mit dem A2 Concept gibt Audi auf der Frankfurter IAA (15. bis 25. September 2011) einen Ausblick auf einen neuen Stadtflitzer mit vier Sitzen und Elektroantrieb.

,Cleane" Optik
Die Studie ist mit 3,80 Meter deutlich kürzer als Kleinwagen wie der VW Polo oder Audi A1, die knapp vier Meter messen. Das muss man sich auf Zunge zergehen lassen: Der A2 ist zumindest als Studie kürzer als der A1. Andererseits ist das Auto deutlich größer als der nur 3,54 Meter lange Kleinstwagen VW Up!. Die Optik lehnt sich an den A1 an, doch ist das Auto mit 1,69 Meter rund fünf Zentimeter schmaler und mit 1,49 Meter sieben Zentimeter höher. ,Clean" sei die Optik, sagt Audi, und das trifft es: Die Designer haben glatte Flächen erschaffen, eine gewisse Pummeligkeit können die Skizzen aber nicht verleugnen. Der Singleframe-Grill scheint abgedeckt zu sein. Außerdem fällt das dunkle Glasdach des weiß lackierten Showcars auf. Es lässt sich ähnlich wie das Magic-Sky-Dach des Mercedes SLK per Tastendruck transparent schalten.

Nebelschlusslicht wie in Star Wars
Die Scheinwerfer arbeiten mit LED-Technik mit der Bezeichnung Matrix Beam. Ein Bündel von Leuchtdioden und Mikroreflektoren erzeugt dabei ein besonders starkes, aber blendfreies Fernlicht, so Audi. Ein LED-Abblendlicht und filigrane Tagfahrlichtfasern kommen hinzu. Die Heckleuchten passen ihre Leuchtkraft den Sichtverhältnissen an. Das Nebelschlusslicht wird von Laserdioden erzeugt, die den Leuchtdioden (LEDs) verwandt sind, aber Laserlicht erzeugen. Dieses ist bei Nebel als Lichtstrahl zu erkennen und projiziert zur Warnung ein rotes Dreieck auf die Fahrbahn.

Rotes Leuchtenband
Vom Bug zum Heck verläuft unterhalb der Fensterkante das ,dynamic light" – ein Leuchtband, das diverse Funktionen hat. Im Fahrzustand fungiert es als Seitenmarkierungslicht. Beim Blinken durchlaufen Lichtimpulse das komplette Leuchtband, beim Bremsen fließt ein roter Lichtbalken von der Heckleuchte nach vorne, wobei er umso schneller nach vorne flitzt, je stärker man bremst. Außerdem besitzt der A2 Näherungssensoren, die den Besitzer erkennen. Die Türen lassen sich dann mittels Gestensteuerung entriegeln.

Stadtfahrrad zwischen den Fondsitzen
Das Leuchtenband findet sich auch im Cockpit wieder. Die Bedienung erfolgt großenteils über berührungsempfindliche Flächen. Beim Start des Antriebs klappen rechts vom Steuer zwei weitere Bedienflächen hoch. Die Lenksäule besteht aus zwei Armen. Wo sie im Armaturenbrett verschwinden, liegt ein Siebenzoll-Display und zwei Sekundär-Displays. Die vier Einzelsitze sind besonders leicht, unter den klappbaren Sitzkissen liegen Stauräume. Zwischen den Fondsitzen findet ein City-Bike mit ausgebautem Vorderrad Platz. Details zum Elektroantrieb verrät Audi nicht.

Gallery: Zwischen Up! und A1