Van-Studie mit neun variabel arrangierbaren Sitzen debütiert auf der IAA

Citroën stellt auf der IAA in Frankfurt (15. bis 25. September 2011) die Van-Studie Tubik vor. Das gewöhnungsbedürftige Design ist vom Citroën Typ H beeinflusst, dem bekannten Transporter mit Wellblechwänden, der von 1947 bis 1981 produziert wurde. Im Volksmund trug der Kleinlaster den Namen Tub – eigentlich die Bezeichnung des Vorgängers. So erklärt sich der Name der Studie. Der Tubik ist 4,80 Meter lang, 2,08 Meter breit sowie stattliche 2,05 Meter hoch. Zwei große Türen geben den Weg in den Innenraum frei. Die Fahrertür ist vorne angeschlagen und öffnet sich nach vorne und oben. Die Seitentür auf der Beifahrerseite stellt eine Flügeltüre dar, die den gesamten Innenraum zugänglich macht.

Neun Einzelsitze in Lounge-Konfiguration
Im Innenraum bietet der Tubik ein Lounge-artiges Ambiente. Die neun Einzelsitze sind in drei Reihen gruppiert und können auf vielerlei Art arrangiert werden. In der ersten Reihe nehmen zwei Personen Platz. Nach der Fahrt können sie ihre Sitze nach hinten drehen, sodass das Gespräch mit den anderen Passagieren erleichtert wird. Die mittlere Reihe hat Platz für drei Personen. Alternativ können die Sitze in einen kleinen Tisch umgewandelt werden, oder man macht aus der zweiten und dritten Reihe eine Liegefläche von rund zwei Quadratmeter. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, die Sitze der zweiten Reihe zu einer Art Chaiselongue aufzuklappen.

Das Cockpit als Schale
Das Cockpit wird dominiert von dem so genannten Cyclotron, einer rundlichen Schale, die den Fahrersitz von hinten umschließt und vorne in einer gebogenen Head-up-Projektionsscheibe ausläuft. Der Fahrer wird über seine Fingerabdrücke erkannt. Im Zentrum des Lenkrads befindet sich ein großes Display. Den Blick nach hinten ermöglichen Kameras. Zur Bordtechnik gehören ein großer, halbrunder Bildschirm sowie Surround-Sound. Für den Antrieb sorgt das bekannte HYbrid4-Vollhybridsystem, das einen Diesel und einen Elektromotor kombiniert. So ergibt sich ein Allradler, bei dem die Vorderachse vom Verbrennungsmotor, die Hinterachse aber elektrisch angetrieben wird. Der Tubik besitzt 22-Zoll-Räder mit Leichtlaufreifen sowie das Hydractive-Fahrwerk von Citroën. Bei hohem Tempo wird die Karosserie automatisch abgesenkt.

Bildergalerie: Unkonventionelle Studie