Neuauflage kommt ab 2013 erstmals in zwei Varianten

Ungewohnte Ansichten bei Mini: Nicht nur das SUV-Coupé Paceman stellt die Sehgewohnheiten auf eine Probe. Auch bei der Neuauflage des ,normalen" Mini werden sich die Fans des kleinen Flitzers umgewöhnen müssen: Ab 2013 gibt es ihn nämlich als Drei- und Fünftürer. Das zeigt ein frisch erwischter Erlkönig.

Einige Zentimeter mehr
Kenner der Mini-Modellpalette werden sich fragen, warum noch ein Fünftürer nötig ist, schließlich gibt es ja bereits den Countryman. Doch die Kunden verlangen es so, nicht jeder will zum 4,10 Meter langen SUV greifen müssen. Bislang ist der Mini Dreitürer 3,72 Meter lang. Zukünftig werden es einige Zentimeter mehr sein, diese wandern hauptsächlich in den vorderen Überhang, um Anforderungen an den Fußgängerschutz zu erfüllen. Denkbar sind für den neuen Dreitürer eine Länge von rund 3,80 Meter, beim Fünftürer könnten es 3,90 Meter werden. Beide Varianten nutzen die neue Frontantriebs-Plattform von BMW mit dem internen Code F46. Sie ist auch Grundlage für einen geplanten Vier-Meter-BMW unterhalb des 1ers.

Kraft aus drei Töpfen
Für den neuen fünftürigen Mini werden die vorderen Portale etwas gekürzt, die Seitenansicht des Erlkönigs erinnert an den Countryman. Durch den größeren Radstand kann der Wunsch nach mehr Platz im Innenraum erfüllt werden. Apropos Innenraum: Der riesige Tacho in der Mitte verschwindet, er wandert nach klassischer Manier direkt vor den Fahrer. Übrig bleibt ein kreisförmig eingerahmter Bildschirm für Navigation und Multimedia, der dazugehörige zentrale Bedienknopf liegt direkt darunter. Unter der Haube des neuen Mini kommt der neue aufgeladene BMW-Dreizylinder mit 1,5 Liter Hubraum zum Einsatz. Zudem wird die bisherige Sechsstufen-Automatik von einem System mit acht Gängen abgelöst.

Erwischt: Mini Fünftürer