Maserati enthüllt den neuen Quattroporte

Ein Name, ein Programm: Seit 1963 ist der Maserati Quattroporte die italienische Verkörperung einer sportlichen Luxuslimousine. Genau 50 Jahre später rollt die sechste Generation mit dem Dreizack am Grill auf die Straßen. Der neue Quattroporte ist ein Baustein der Wachstumspläne von Maserati, die eine Produktion von 50.000 Fahrzeugen im Jahr 2015 vorsieht. Hinzu kommt eine Limousine unterhalb des Quattroporte mit dem Namen Ghibli und ein SUV, welches voraussichtlich Levante heißt.

Dominanter Gürtel
Doch zurück zum nächsten Quattroporte, dessen Optik einige bekannte Stilelemente aufgreift. Dazu zählen der Kühlergrill, die drei seitlichen Luftauslässe und eine C-Säule, welche an ein Dreieck erinnern soll. Neu sind ein Schwung in der Seitenlinie sowie die Scheinwerfer und Rückleuchten. Zur Länge des Fahrzeugs macht Maserati keine Angaben, mit rund fünf Meter ist aber zu rechnen. Im Innenraum sollen Leder und Holz gehobene Ansprüche zufrieden stellen.

Motoren mit Ferrari-Note
Ebenfalls noch bedeckt hält sich Maserati bei den Motoren. Die Aggregate wurden gemeinsam von Maserati und Ferrari entwickelt und werden bei Ferrari produziert. Sie sollen stärker und umweltfreundlicher als bislang sein. Derzeit stehen V8-Aggregate mit 400 und 430 PS zur Auswahl bereit. Weitere Aspekte der Entwicklung waren die Gewichtsreduzierung, aber auch eine modulare Erweiterung, um das Fahrzeug für unterschiedliche Antriebsarchitekturen auszulegen. Im Gespräch sind ein Diesel- und ein Hybridantrieb. Zum exakten Marktstart und den Preisen gibt es noch keine Angaben, sie starten bislang bei 114.320 Euro.

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