Subaru stellt die nächste Forester-Generation vor

Seit 1997 ist der Forester eines der beliebtesten Modelle der Marke Subaru. Nun wird der Nachfolger des SUVs in Japan vorgestellt und zeitgleich in den Verkauf gebracht. Deutsche Kunden müssen sich noch bis März 2013 gedulden.

Diesel für Europa
In den Abmessungen hat der neue Forester (auf deutsch: Förster) nur leicht zugelegt. So wächst die Länge um drei Zentimeter auf 4,60 Meter, was dem Format eines Audi Q5 entspricht. Laut Hersteller wurde der untere Punkt der A-Säule um 20 Zentimeter nach vorne versetzt und die Sitzposition verbessert. Das Kofferraumvolumen beträgt 505 Liter, 55 Liter mehr als bislang. Wie gehabt ist beim Subaru stets ein Allradantrieb an Bord, die Motoren sind in Boxer-Bauweise ausgeführt. In Japan sind nur Zweiliter-Benziner im Einsatz, die Turboversion kommt auf 280 PS und 350 Newtonmeter maximales Drehmoment. Geschaltet wird per Sechsgang-Getriebe, optional steht ein stufenloses CVT-Getriebe namens Lineartronic bereit. In Europa besteht das Motorenangebot aus einem 150-PS-Benziner und einem Diesel mit 147 PS. Neu im Forester-Programm ist hierzulande zudem ein Turbobenziner mit zwei Liter Hubraum, Direkteinspritzung und 240 PS. Ein Start-Stopp-System hilft dem kleinen Otto beim Spritsparen.

Technik an Bord
Zu den technischen Highlights zählen neben einer Berganfahrhilfe, einem Gespann-Stabilisierungssystem auch eine automatische Öffnungsfunktion für die Heckklappe. Hinzu kommt das so genannte X-Mode-System. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des klassischen Allradsystems, es kann sich auf verschiedene Straßenbeschaffenheiten einstellen. Zudem wird bei einer Bergabfahrt die Geschwindigkeit bis zu 20 km/h konstant gehalten. Unter dem Begriff ,EyeSight" bietet Subaru ein System mit zwei Kameras in der Frontscheibe an. Es dient der adaptiven Geschwindigkeitsregelung, dem Einhalten der Spur und der automatischen Notbremsfunktion.

Gallery: Frisch gemachter Förster