Der beliebte Transporter bekommt eine flotte Optik

Meistens fahren unserem Erlkönigjäger schnittige Sportwagen oder Limousinen fürs Volk vor die Linse. Recht ungewöhnlich ist deshalb der mit viel Plastik beplankte Kasten auf Rädern, der jetzt erwischt wurde. Es handelt sich um den Nachfolger für einen der beliebtesten Transporter: den Ford Transit.

Dürfen Transporter schick sein?
Viele sind dienstlich mit dem Ford Transit unterwegs, sei es als Malermeister oder Paketbote. Daher ist der praktische Wagen oft anzutreffen, doch seit seinem Start im Jahr 1953 blieb der Transit immer der ewige Zweite hinter dem VW Bus. Mit der 2012 startenden neuen Generation soll sich das ändern. Der Erlkönig zeigt scharf geschnittene Scheinwerfer und große, senkrecht nach oben gezogene Heckleuchten.

Für jeden etwas
Bei Nutzfahrzeugen ist natürlich nicht die Optik ausschlaggebend, entscheidend sind die inneren Werte. Für ein maximales Raumangebot bleibt es bei der Kastenform, hintere Schiebetüren erleichtern das Beladen. Unter der Haube kommen ausschließlich Dieselmotoren zum Einsatz. Sie wurden im bisherigen Transit erst Mitte 2011 überarbeitet und leisten 100, 125 und 140 PS. Kunden haben die Wahl zwischen Front-, Heck- und Allradantrieb. Auch beim neuen Ford-Laster wird es eine gefühlt unendliche Modellvielfalt geben: Vier Radstände mit bis zu 4,12 Meter Laderaumlänge, Aufbauten als Kastenwagen, Doppelkabine, Kombi oder Pritsche. Hinzu kommen zu einem etwas späteren Zeitpunkt die Werks-Wohnmobile namens Euroline und Nugget.

Assistenz an Bord?
Noch offen ist, ob neuartige Assistenzsysteme ihren Weg in den Transit finden. Denkbar wären ein Totwinkelwarner, ein Spurhaltewarner mit Lenkeingriff oder eine Verkehrsschilderkennung. Auch ein Notbremsassistent, wie er im Focus zum Einsatz kommt, wäre ein Extra, welches den Transit vom VW T5 abheben würde.

Erwischt: Ford Transit