15 neue Autos im Crashtest, darunter der VW Golf VII

Die Sicherheitsorganisation EuroNCAP hat die neuesten Autos des Jahrgangs 2012 diversen Crashtests unterzogen. Es handelt sich um folgende Modelle: Dacia Lodgy, Fiat 500L, Ford Fiesta, Ford Kuga, Hyundai Santa Fe, Mercedes A-Klasse, Mitsubishi Outlander, Opel Mokka, Seat Leon, Seat Toledo, Skoda Rapid, Subaru Forester, Range Rover, Volvo V60 Plug-in Hybrid und den VW Golf VII.

Sicherheitsschwächen im Dacia
Fast alle gecrashten Fahrzeuge erhielten die Bestnote von fünf Sternen. Einziger Ausreißer ist der Dacia Lodgy mit lediglich drei Sternen. In allen sicherheitsrelevanten Bereichen habe der Lodgy unter dem Durchschnitt gelegen, so EuroNCAP. Hinzu kommt, dass der Lodgy in Märkten wie Frankreich nicht immer ESP serienmäßig hat, wie es etwa in Deutschland der Fall ist. Beim Frontalaufprall wurde die A-Säule im oberen Bereich stark verformt und das Dach in Höhe der B-Säule verbogen. Desweiteren wurde auch der Getriebetunnel zwischen den Vordersitzen verformt. Beim Fußgängerschutz liegt der Lodgy mit 44 Prozent klar unter dem Durchschnittswert von über 60 Prozent. Auch der Wert für den Kinderschutz passt laut EuroNCAP mit 77 Prozent nicht zu einem Familienauto. Die Drei-Sterne-Wertung mag Dacias eigenen Ansprüchen genügen, so die Behörde, doch die Kunden sollten sich lieber zugunsten der Sicherheit entscheiden und ein Fahrzeug mit fünf Sternen wählen.

Pluspunkte für Assistenten
Am anderen Ende der Preisspanne sorgten der Range Rover und der Volvo V60 Plug-in Hybrid für gute Ergebnisse. Der Hybrid-Schwede erreichte ähnliche Resultate wie die Normalausführung des V60. Auch der neue VW Golf schneidet im EuroNCAP-Crashtest gut ab. Er profitiert von seinen Assistenzsystemen, die das neue Prüfschema berücksichtigt. Überrascht waren die Tester aber, dass eine Aufforderung zu Anlegen des Gurtes für die hinteren Passagiere fehlt. Lobend erwähnt werden die Assistenzsysteme in der neuen Mercedes A-Klasse und dem gelifteten Ford Fiesta. Beim Fiesta stellt EuroNCAP das so genannte MyKey-System heraus, mit dessen Hilfe diverse Parameter wie die Höchstgeschwindigkeit auf dem Autoschlüssel programmiert werden können. Hierin sieht EuroNCAP-Chef Michiel van Ratingen ein Konzept für die Zukunft, und zwar nicht nur für Eltern und Kinder. Auch für Firmen mit Grundsätzen zum sicheren Fahren könnten einstellbare Schlüssel interessant sein.

Neuer VW Golf im Crashtest