Fiat zeigt in Los Angeles den 500L Trekking und den 500e

Seit einiger Zeit versucht Fiat wieder sein Glück auf dem US-Markt. Dort bieten die Italiener allerdings nur den 500 und seine Ableger an. Auf der Los Angeles Auto Show 2012 (noch bis 9. Dezember) stehen nun zwei neue Varianten im Rampenlicht.

Raumfahrzeug im Offroad-Look
Der Fiat 500L Trekking ist neu, aber in seinen Grundzügen ein alter Bekannter. Die technische Basis bildet der in Serbien gebaute Minivan 500L, der dem Hersteller zufolge über 42 Prozent mehr Platz bieten soll als der normale Cinquecento. In den USA wird der Großraum-500er ab Mitte 2013 einzig mit einem 160 PS starken Turbobenziner angeboten. Die Kraftübertragung erfolgt per Sechsgang-Schaltung oder Doppelkupplungsgetriebe. Die Trekking-Variante weist geänderte Stoßfänger auf, hinzu kommen 17-Zoll-Felgen und ein schwarz-braunes Interieur.

E wie elektrisch
Ausschließlich für Kalifornien ist der elektrische Fiat 500e gedacht. 83 Kilowatt respektive 113 PS ziehen den kleinen Stromer vorwärts, das maximale Drehmoment gibt Fiat mit 200 Newtonmeter an. Eine Lithium-Ionen-Batterie mit 24 Kilowattstunden speichert die Kapazität. Bis zu 160 Kilometer weit soll der 500e kommen, mit 240 Volt Spannung (in den USA als ,Level-2-Ladung" bekannt) ist der Akku in unter vier Stunden wieder voll. In Deutschland sind die Elektroumbauten von Karabag auf Fiat-500-Basis bekannt. Diese Autos weisen nur 20 Kilowatt Power sowie eine Lithium-Polymer-Batterie mit elf Kilowattstunden auf.

Einige Änderungen
Optisch unterscheidet sich der Fiat 500e durch aerodynamische Änderungen an der Karosserie. Sie senken den cW-Wert auf 0,31. Wahlweise ist auch ein so genanntes ,e-Sport Package" mit Akzenten in Schwarz und Orange erhältlich. Im Innenraum ersetzt ein Sieben-Zoll-TFT-Display den normalen Tacho, über Druckknöpfe in der Mittelkonsole wird die Fahrstufe eingelegt. Eine spezielle Smartphone-App informiert den Fahrer unter anderem über den Batteriezustand oder Ladestationen in der Nähe.

Bildergalerie: Raum und Strom