Rolls-Royce Ghost jetzt auch mit langem Radstand

Seit seinem Debüt vor rund zwei Jahren hat sich der Ghost zum Verkaufsschlager von Rolls-Royce entwickelt. So wurden 2010 insgesamt 2.711 Exemplare der Luxuslimousine verkauft. Im Fond gibt es üppige Platzverhältnisse, trotzdem folgen die Briten nun einer langen Tradition und ergänzen das Ghost-Programm um eine Variante mit verlängertem Radstand. Nach der Premiere in China kommt der XL-Rolls nun nach Europa.

Purer Luxus im Fond
Der so genannte Ghost EWB (das EWB steht für ,Extended Wheelbase") misst 17 Zentimeter mehr als die Normalausgabe und streckt sich auf insgesamt 5,57 Meter. Der Längenzuwachs kommt voll dem Fond zugute: Bein- und Kniefreiheit verdoppeln sich auf 32 Zentimeter. Serienmäßig sind in der zweiten Reihe mehrfach einstellbare Einzelsitze mit Massagefunktion, zwei 9,2 Zoll große Farbbildschirme und ein 600-Watt-Audiosystem. Auf Wunsch gibt es einen kabellosen Internetzugang oder eine ,Theater-Konfiguration", bei der alle nicht fahrerrelevanten Einstellungen vom Fond aus getroffen werden können.

Kraft satt
Auch die Ghost-Langversion verfügt über die gegenläufigen Türen, bei denen das Fondportal fast rechtwinklig öffnet. Unter der Haube ändert sich nichts: Dort arbeitet wie gehabt ein 6,6-Liter-V12 mit doppelter Turboaufladung und 570 PS. Bereits bei 1.500 Umdrehungen liegt das maximale Drehmoment von 780 Newtonmeter an. So gerüstet, beschleunigt die 2,4 Tonnen schwere Limousine in 4,9 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt. Zum Preis des Ghost EWB gibt es noch keine Angaben, er dürfte aber klar über den 253.470 Euro des normalen Ghost liegen.

Noble Verlängerung