In Thailand debütiert die nächste Generation des Pick-Ups

Chevrolet feiert in Thailand das Debüt des neuen Colorado. Das asiatische Land wurde laut General Motors (GM) ausgewählt, weil dort der Pick-Up-Markt regelrecht explodiert. Die Entwicklung des Autos erfolgte durch ein Ingenieurs-Team von GM Brasilien und verschlang nach Angaben des Herstellers zwei Milliarden US-Dollar. Konzipiert ist das Modell für die Regionen Asien-Pazifik, Afrika, den nahen Osten und Südamerika mit insgesamt über 60 Märkten.

Eventuell auch für Deutschland interessant
Nach Angaben von Chevrolet Deutschland wird derzeit geprüft, ob das Modell auch Chancen in Europa beziehungsweise Deutschland hat. VW hat mit dem Amarok bereits ein vergleichbares Fahrzeug im Programm. Nach Informationen des Wall Street Journal überlegt General Motors USA, ob auch Nordamerika als Markt in Frage kommt. Dort gilt die Baureihe als ,Midsize"-Pick-Up, während er in anderen Märkten schon in die größere ,Fullsize"-Kategorie fällt. Allerdings schreibt das Wall Street Journal auch, dass der Midsize-Markt kleiner wird, da die Kunden lieber die nur geringfügig teureren großen Brocken haben wollen.

Mit Dieselmotoren
Gerade die Motoren könnten auch für die USA attraktiv sein. Denn im Gegensatz zum aktuellen, seit 2004 gebauten US-Colorado kommen Vierzylinder-Turbodiesel zum Einsatz. Die Basis stellt ein 2,5-Liter-Triebwerk mit 150 PS und 350 Newtonmeter Drehmoment dar. Daneben gibt es einen 2,8-Liter-Motor mit 180 PS. In Verbindung mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe produziert er 440 Newtonmeter, mit einer Sechsgang-Automatik 470 Newtonmeter. Im alten nordamerikanischen Modell arbeiten dagegen nur konsumierfreudigere Benziner: entweder ein 2,9-Liter-Vierzylinder, ein 3,7-Liter-Fünfzylinder oder ein rund 300 PS starker 5,3-Liter-V8.

Viele Staufächer
Den Colorado wird es zumindest in Thailand in 26 Varianten mit verschiedenen Kombinationen von Kabinen- und Ladeflächengrößen geben. Drei Ausstattungslinien werden angeboten: LS, LT und die Top-Version LTZ. Außen ist der Thai-Colorado besonders am Markentypischen Grill als Chevrolet zu erkennen. In den höheren Ausstattungsversionen funktionieren die Rücklichter mit LEDs. Serienmäßig sind ESP, ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung, eine Traktionskontrolle, ein hydraulischer Bremsassistent, eine Kurvenbremskontrolle sowie Passagier-Airbags an Bord. Highlights im Innenraum sind – je nach Kabinenvariante – zwischen 16 und 30 Staufächer. Die Premium-Versionen werden unter anderem mit Leder aufgewertet. Serienmäßig sind Stromanschlüsse und USB-Ports.

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