Debüt für sechs Autos auf der Moab Easter Jeep Safari

Fan-Wahnsinn und besondere Autos ab Werk: Was in hiesigen Gefilden das GTI-Treffen am Wörthersee ist, ist in den USA die alljährliche ,Moab Easter Jeep Safari". In dem kleinen Ort im Bundesstaat Utah, nahe des Colorado River, versammeln sich über Ostern tausende Offroad-Fans der harten Schule. Für sie hat Jeep nun gemeinsam mit Chrysler-Haustuner Mopar sechs krasse Fahrzeuge auf die Geländeräder gestellt. Das Besondere daran: Viele der beim Umbau verwendeten Teile können Fans in Kürze bei Mopar erwerben.

Mehr Kraft im Wrangler
Erster im Bunde ist der Jeep Grand Cherokee Trailhawk Concept. Das große SUV wird in erster Linie optisch aufgemöbelt und erhält eine Farbgebung in Weiß, Grau und Rot. Hinzu kommen 18-Zoll-Offroadreifen und abgedunkelte Rückleuchten. Der Jeep Wrangler Apache wendet sich an alle Fans, die schon immer ordentlich Kraft haben wollten. Zu diesem Zweck bietet Mopar einen speziellen Umbau auf einen 470-PS-V8 an. Dieser wuchtet ein maximales Drehmoment von 637 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Ab Sommer 2012 wird der V8-Umbau in Verbindung mit einer Fünfstufen-Automatik für US-Kunden angeboten, auch eine Sechsgang-Schaltung wird erwogen. Zu den weiteren Details des Wrangler Apache gehören Achsen vom Typ Mopar Pro 60 5.13 und halboffene Spezialtüren.

Ungewöhnliche Optik
In Europa kaum bekannt ist der zwischen 1956 und 1965 gebaute Jeep Forward Control, kurz FC. An ihn erinnert man in Moab mit dem Mighty FC Concept. Dieser basiert auf dem Jeep Rubicon, allerdings wurde die Fahrerkabine über der Vorderachse platziert und der Radstand verlängert. Teile des Umbaus wurden mit Mopar-JK-8-Kit bewerkstelligt. Für unschlagbare Geländeeigenschaften sorgen neue Portalachsen, die jeweils umgerechnet rund 9.000 Euro kosten. Maximale Traktion bieten riesige Reifen im 40-Zoll-Format auf 17-Zoll-Felgen.

Noch länger
Beim Jeep J-12 Concept handelt es sich um eine verlängerte Version des Pick-up-Umbaus für den Jeep Wrangler. Der Fahrzeugrahmen wurde am Heck um knapp einen halben Meter gestreckt. Dadurch kann das Reserverad unter der dann 1,83 Meter langen Ladefläche untergebracht werden. Die Fahrerkabine ist bewusst spartanisch gehalten. 16-Zoll-Felgen mit 36-Zoll-Bereifung runden das Bild ab. Außerdem steht in Moab ein Wrangler, der viele der 250 Mopar-Zubehörteile zeigt und der Wrangler Traildozer Concept, der mit 6,4-Liter-V8 und Dana-44-Achsen auch die schwersten Geländeaufgaben vor Ort meistern soll.

Die starken Sechs