Neuer Chevrolet Impala

Im südlichen Afrika gehört die Impala zu den häufigsten Antilopen, in den USA als Chevrolet Impala zu den bekanntesten Stufenhecklimousinen. Mit Unterbrechungen wird der Impala bereits seit 1959 gebaut. Das aktuelle Modell wurde 2005 eingeführt. Nun rollt eine neue Generation an, es ist bereits die zehnte. Premiere feiert sie auf der New York International Auto Show (6. bis 15. April 2012).

Downsizing bei den Motoren
Mit 5,11 Meter Länge gehört der Impala zu den ,full size sedans", besitzt aber anders als die meisten europäischen Oberklasselimousinen einen Frontantrieb. Zu den Hauptkonkurrenten gehören die US-Modelle Dodge Charger, Ford Taurus, Nissan Maxima, Toyota Avalon und Hyundai Azera. Nachdem es den Impala früher mit einer typischen US-Motorenpalette – also V6- und V8-Benziner – gab, fiel vor einiger Zeit der V8 weg. In der neuen Version gibt es nun eine Antriebspalette, die selbst für europäische Standards in die Kategorie Downsizing gehört: Es gibt zwei Reihenvierzylinder und einen V6, allesamt Benzindirekteinspritzer. Ein Diesel, wie ihn Chevrolet für 2013 im Cruze angekündigt hat, wird hier nicht angeboten. Das Einstiegsaggregat im Impala ist ein 2,4-Liter-Vierzylinder mit 182 PS. Das Mildhybridsystem eAssist liefert hier in bestimmten Fahrsituationen elektrische Antriebsunterstützung, was Sprit spart. Auch der 2,5-Liter-Benziner mit 197 PS ist ein Vierzylinder. Hierbei handelt es sich um eine Neuentwicklung. Die Topmotorisierung ist der 3,6-Liter-V6 mit 307 PS.

Auf Wunsch aktive Lärmbekämpfung
Alle Motoren werden serienmäßig mit Sechsgang-Automatik kombiniert. Das Fahrwerk baut auf eine McPherson-Vorderachse und eine Vierlenkerhinterachse. 18-Zoll-Räder sind Serie, optional gibt es 19- und 20-Zöller. Alle Modelle besitzen eine elektromechanische Servolenkung. Im Inneren gibt es auf Wunsch einen versenkbaren Acht-Zoll-Touchscreen. Dazu kommt serienmäßig ein konfigurierbares 4,2-Zoll-Display bei den Hauptinstrumenten. Ambiente-Licht fürs Innere ist ebenfalls verfügbar. Ansonsten hat Chevrolet einen Akzent auf ein gutes Geräuschniveau gelegt. Dazu gehören nicht nur eine verbesserte Lärmdämmung, sondern bei den Vierzylindern sogar eine aktive Lärmbekämpfung durch Interferenz.

Viel moderne Sicherheitstechnik
Einen weiteren Schwerpunkt setzt die General-Motors-Marke bei der Sicherheit. Nicht weniger als zehn Airbags sind serienmäßig. Optional gibt es einen radargestützten Abstandstempomaten, der in allen Geschwindigkeitsbereichen arbeitet. Ebenfalls im Angebot: eine radar- und kamerabasierte Kollisionswarnung mit automatischer Notbremsung, die Zusammenstöße abschwächt. Auch Assistenten wie Spurverlassenswarner, Totwinkelassistent, Querverkehrswarner fürs Heck, Rückfahrkamera und Einparkassistent werden angeboten. Der neue Impala startet Anfang 2013. Er wird in den Ausstattungen LS, LT und LTZ angeboten. Die Preise wurden noch nicht mitgeteilt.

Gallery: Antriebe fast wie in Europa