Chevrolet Spark EV

Chevrolet will ein Elektroauto auf Basis des Kleinstwagens Spark bauen. Anders als der Chevrolet Volt erhält der Spark einen reinen Elektroantrieb und verfolgt kein Range-Extender-Konzept. Der Spark EV soll ab 2013 in begrenzten Stückzahlen verkauft werden – in Kalifornien sowie verschiedenen Märkten weltweit. Ob das Auto auch zu uns kommt, ist noch nicht bekannt. Auch Daten zur Leistung, Reichweite sowie zu Stückzahlen und Preisen sollen erst später bekannt gegeben werden.

Drei Elektrifizierungsstufen
Das Auto richtet sich an Städter und Kurzstreckenpendler. Es ergänzt Chevrolets Elektroflotte, zu der die Marke den Volt mit seinem Range-Extender-Konzept und den Anfang 2012 in den USA startenden Malibu Eco mit eAssist-Technik rechnet. Beim eAssist-System handelt es sich um ein Mildhybrid-Konzept. Im Malibu Eco werden ein 2,4-Liter-Benziner, eine Lithium-Ionen-Batterie und ein elf Kilowatt (15 PS) starker Elektromotor kombiniert. Mit dem Spark EV hat Chevrolet drei Stufen der Elektrifizierung im Köcher: vom Mildhybrid über den Range-Extender-Konzept bis zum reinen Elektroauto. In den Spark EV sollen die Erfahrungen eingehen, die Chevrolet mit seinen Elektro-Testflotten gewonnen hat. Solche gibt es in Shanghai (Sail EV), Korea (Cruze EV) und Indien (Beat EV). Die Lithium-Ionen-Akkus stammen von A123 Systems.

Konventioneller Spark kommt nach Amerika
Den konventionell angetriebenen Spark soll es ab 2012 auch in den USA und Kanada geben. Unter die Haube bekommt das Auto ausschließlich den stärkeren Motor, der 83 PS aus vier Zylindern und 1,2 Liter Hubraum holt. Anders als bei uns wird es neben der Fünfgang-Schaltung auch eine Automatik geben.

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