Edo Competition: Dunkler Touch für den Porsche Panamera S

Der Tuner Edo Competition hat sich den Porsche Panamera S vorgenommen. Nach dem Umbau wird die Zuffenhausener Oberklasselimousine zum feurigen Hellboy. Ein Schelm, wer dabei an den gleichnamigen Comic-Helden denkt. Wobei der Edo-Panamera glatt als Dienstwagen für den gehörnten Dämon aus der gleichnamigen Verfilmung durchgehen würde.

Über 60 PS mehr
Für den 4,8-Liter-V8 bietet der Tuner eine Leistungssteigerung an. Statt der serienmäßigen 400 PS bringt das Triebwerk 465 PS. Das Drehmoment steigt von 500 auf 550 Newtonmeter. Danach soll die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,6 statt 5,6 Sekunden möglich sein. Bei Bedarf rennt der gedopte Panamera bis zu 308 km/h schnell. Die Serie macht bei 285 km/h schlapp. Die gestiegene Performance haben eine neu entwickelte Edelstahl-Abgasanlage ab Fächerkrümmer mit Sportkatalysatoren, Sportmittel- und Endschalldämpfer sowie Sportluftfilter und eine umprogrammierte Motorelektronik zu verantworten. Die Abgasanlage hat laut Edo noch einen weiteren Effekt: Sie ist um rund 35 Kilogramm leichter als das Serienteil. Hinten tritt sie in Form zweier eckiger, aus dem Vollen gefräster und keramikbeschichteter Endrohre zutage. Die mattschwarzen Teile müssen laut Edo nie poliert werden.

Neue Aerodynamik
Wer Wert auf ein geschärftes Äußeres legt, für den bietet Edo auch das Karosserie-Kit des Hellboy an. Die Heckschürze wartet mit größeren Lufteinlässen auf als das Original. Integriert ist ein Tagfahrlicht. Eine Spoilerlippe aus Karbon soll Abtrieb generieren. Die Flanken werden mit Seitenschwellerverkleidungen bedacht. Hinten sollen ein Karbon-Stoßfänger mit einem Diffusor und Finnen in Sichtkarbon-Ausführung für eine höllisch gute Optik sorgen. Auf einen Heckflügel á la Frittentheke verzichtet der Tuner. Stattdessen sitzt auf der Heckklappe ein Bürzel im Stil des alten Porsche 911 Carrera RS. Den letzten Schliff besorgen Sichtkarbon-Ausführungen der Außenspiegel-Kappen und der Lüftungsrahmen an den Kotflügeln. Wer keinen Panamera S besitzt, kann aufatmen: Die Aerodynamikteile passen auch an alle anderen Versionen der Baureihe.

Geschmiedete Felgen
Die teuflischen Hufe des Hellboys bestehen aus ultraleichten, geschmiedete Alufelgen der Dimensionen 9,5x21 vorne und 11x21 Zoll hinten. ,Beschlagen" sind sie mit Gummis des Formats 265/35 beziehungsweise 305/30. Ist eine Luftfederung verbaut, kann zudem ein elektronisches Tieferlegungsmodul geordert werden, das die Karosserie um bis zu 30 Millimeter absenkt.

Innen mit Wunsch-Einrichtung
Auch im Innenraum legt Edo Hand an. Der Preis richtet sich je nach Aufwand. Modifikationen in den Bereichen Lenkrad, Armaturen, Schaltkulisse, Pedale und Sitze machen die Kabine individueller. Ebenso möglich ist eine Komplettveredelung des Interieurs. Der Panamera S ist ab Werk mindestens 95.594 Euro teuer. Rund 35.000 Euro sind laut Edo Competition für den Hellboy-Umbau fällig gewesen.

Bildergalerie: Hellboy auf Rädern