Der ,Ostblock-Mercedes" wird nun endgültig eingestellt

Jahrzehntelang waren die kantigen Ladas im Osten die Traumwagen schlechthin. Im Westen fand der urige Russe wegen seines niedrigen Anschaffungspreises und seiner robusten Technik einige Freunde. 1971 begann im Wolgaer Autowerk in Togliatti der Lizenzbau des Fiat 124 unter dem Namen Shiguli (Beiboot), daher stammt auch das Schiffchen im Firmenlogo. Für Exportmärkte wurde schon bald der Name ,Lada" eingeführt.

Spitzenmodell kam 1982
Im Laufe der Jahre kamen Varianten wie ein Kombi hinzu, verschiedene Motorisierungen ergänzten die Reihe. Zu Beginn der 1980er Jahre gab es leichte Veränderungen an der Karosserieform. Das Spitzenmodell kam 1982 und trug die interne Bezeichnung ,2107", die auch als Modellname in Ostdeutschland verwendet wurde. Sein großer Kühlergrill brachte ihm den Spitznamen ,Ostblock-Mercedes" ein. Wie Lada Deutschland mitteilt, wird die Baureihe nun eingestellt. Als Nachfolger tritt der Lada Granta an.

Bildergalerie: Aus für den Lada 2107