Saisonkennzeichen

Jetzt motten viele ihr Winterauto ein und holen Cabrio oder Motorrad aus der Garage. Von den rund 47 Millionen zugelassenen Autos und Motorrädern in Deutschland sind immerhin 1,8 Millionen nicht das ganze Jahr unterwegs. Doch wer sein Fahrzeug nur ein paar Monate im Jahr fährt, will das Geld für Steuern und Versicherung auch nur für diese Zeit ausgeben. Mit einem Saisonkennzeichen ist das möglich. Der Fahrer meldet sein Fahrzeug einmalig für mindestens zwei, maximal elf Monate bei der Zulassungsstelle an. Bis zur Abmeldung ist der Zulassungszeitraum dann Jahr für Jahr gültig.

Die 180-Tage-Grenze
Wer für sein Fahrzeug ein Saisonkennzeichen beantragt und nicht bereits in der niedrigsten Schadenfreiheitsklasse fährt, sollte beim Versichern eines bedenken: Nur wenn ein Vertrag mindestens 180 Tage im Jahr läuft, wird er bei Schadenfreiheit in eine bessere Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Bei Abschluss einer Kaskoversicherung genießen die Fahrzeuge im Ruhezeitraum noch Versicherungsschutz. Dies ist zum Beispiel dann von Nutzen, wenn das Fahrzeug in der Winterzeit gestohlen wird.