300 PS: Fünftüriger Kompakt-Bolide debütiert auf dem Genfer Autosalon

Bereits im vorigen Jahr hat Audi mit dem dreitürigen S3 die Speerspitze der A3-Reihe vorgestellt, jetzt folgt der Fünftürer namens Sportback. Auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März 2013) wird der Kompakt-Bolide erstmals gezeigt. Wie sein dreitüriges Pendant wird der Sportback von einem Zweiliter-Turbobenziner befeuert. Die maximale Leistung von 300 PS liegt bei 5.500 Touren an, das höchste Drehmoment von 380 Newtonmeter steht von 1.800 bis 5.500 Touren bereit.

5,0 Sekunden auf Tempo 100
In Kombination mit dem optionalen Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic knackt der S3 Sportback die Hunderter-Marke nach 5,0 Sekunden, mit Sechsgang-Handschaltung dauert es 5,5 Sekunden. Die Spitze ist wie gehabt jeweils auf 250 km/h begrenzt. Audi beziffert den Durchschnittsverbrauch für das S-tronic-Modell mit 6,9 Liter auf 100 Kilometer, der Schalter nimmt sich 7,0 Liter.

Neue Progressivlenkung
Die unteren Gänge beider Getriebe sind eng gestaffelt, die lange Übersetzung des sechsten Gangs soll den Verbrauch reduzieren. Neben dem S-Sportfahrwerk, das die Karosserie um 25 Millimeter tiefer legt, und einer frontbetonten Achslastverteilung von 59 zu 41 Prozent soll auch eine neue Progressivlenkung zum sportlichen Handling beitragen. Je nach Lenkbewegung variiert die Lenkübersetzung – das heißt, dass weniger Bewegungen am Lenkrad nötig sind. Das soll sich auf die Präzision beim sportlichen Fahren auswirken und die nervige Kurbelei beim Parken reduzieren.

Auf Wunsch rote Bremssättel
Der Ingolstädter Kraft-Wagen rollt auf 18-Zoll-Rädern, die mit 225er-Reifen bezogen sind. Hinter den Felgen lugen schwarze Bremssättel hervor, auf Wunsch werden sie auch rot lackiert. Das Audi-Fahrdynamiksystem ,drive select" ist ab Werk dabei. Es verändert die Kennlinien des elektronischen Gaspedals, die Schaltpunkte der S tronic und das Ansprechverhalten der Lenkung. Der Fahrer legt per Tastendruck fest, ob diese Systeme in den Modi comfort, auto, dynamic oder efficiency arbeiten sollen. Auf Wunsch gibt es darüber hinaus noch die Betriebsart individual. Das optionale adaptive Fahrwerk magnetic ride wird ebenfalls per Audi drive select geregelt.

Geänderte Schürzen vorn und hinten
Von außen ist der S3 Sportback am S-Grill mit horizontalen Doppelquerstreben in Alu-Optik zu erkennen. Im Stoßfänger finden sich Lufteinlässe mit Alu-Doppelrippen, an den Flanken fallen angedeutete Luftöffnungen auf. Serienmäßig erhellen Xenon-plus-Lampen die Nacht, auf Wunsch sind Voll-LED-Scheinwerfer bestellbar. Wie bei allen S-Modellen sind die Außenspiegelgehäuse in Alu-Optik gehalten, zudem gibt es geänderte Schweller und einen neuen Heckstoßfänger. Die vier ovalen Endrohre der Abgasanlage werden von einem grauen Diffusor eingefasst.

Sportlenkrad und Sportsitze
Gegen Aufpreis gibt es ein Multifunktions-Sportlederlenkrad mit unten abgeflachtem Kranz, Pedale und Fußstütze bestehen aus gebürstetem Aluminium. Weiße Nadeln drehen sich über graue Zifferblätter, in den Drehzahlmesser wurde eine Ladedruckanzeige integriert. Farbige Kontrastnähte setzen Akzente im sonst schwarzen Interieur. Für Fahrer und Beifahrer gibt es ab Werk Sportsitze – wer will, kann S-Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Schultereinsätzen in Rautensteppung ordern. Der S3 Sportback ist ab 39.800 Euro zu haben, das sind 900 Euro mehr als für den Dreitürer verlangt werden. Der Sportback wird ab September 2013 ausgeliefert.

Audi: S3 Sportback prescht heran