Neue Bilder des McLaren P1

Die Ansage ist deutlich: Der McLaren P1 soll der weltbeste Sportwagen auf der Straße und der Rennstrecke werden. Nun steht die Premiere des Supersportlers unmittelbar bevor.

Gemessen am legendären F1
Die Erwartungen der Fans sind hoch. Immerhin gilt der P1 als Nachfolger des legendären Rennboliden McLaren F1, dessen Hausnummern beeindrucken noch heute: bis zu 680 PS aus zwölf Zylindern, 386 km/h Spitze und nur 106 mal gebaut. Mit dem F1 schuf der britische Formel-1-Rennstall eine straßentaugliche Legende mit ungewöhnlicher Sitzanordnung: Der Fahrer saß mittig, die Co-Piloten flankierten ihn rechts und links.

Studie in Paris, Weltpremiere in Genf
Auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2012 konnte man bereits einen ersten Ausblick auf den Über-McLaren erhaschen. Dort zeigten die Briten eine seriennahe Studie des Sportlers im Karbon-Gewand. Die Weltpremiere des P1 wird nun auf dem Autosalon in Genf (7. bis 17. März 2013) erwartet. Um die Vorfreude zu schüren, zeigt McLaren neue Bilder vom Supersportwagen. Außerdem gibt erste Aufnahmen des Innenraums.


Kein Schnickschnack
Eines fällt sofort ins Auge: ein zweiter Copilot wird im P1 keinen Platz finden. Anders als beim F1 sitzt der Fahrer klassisch auf der linken Seite. Das Interieur ist puristisch gehalten, auf Schnörkeleien wurde komplett verzichtet. Nichts soll den Piloten vom Fahren ablenken. Das Info-Display ist zentral hinter dem Steuerrad untergebracht, die Ganganzeige steht im Mittelpunkt, die Drehzahl wird anhand farbiger Punkte dargestellt.

Leichtbau
Gewichtsreduzierung – wie beim gesamten Fahrzeug - ist eine Priorität, daher sind die Bedieneinheiten auf ein Minimum beschränkt. Trotzdem behält der McLaren P1 seine luxuriösen Features wie eine vollautomatische Klimaanlage, ein Navigationssystem und eine maßgeschneidertes Soundanlage. Das Armaturenbrett, die Dach- und Bodenelemente, die Türen sowie die aus einem Stück geformte Fahrgastzelle sind aus Karbonfaser gefertigt. Für eine weitere Optimierung des Gewichts wurde die Menge der Verkleidungsteile in der Kabine minimiert, indem so viele Chassiselemente wie möglich freigelegt sind und auf eine Schalldämpfung im Inneren verzichtet wurde. Bei Bedarf wird ein Teppichboden mit spezieller, leichter Beschichtung angeboten. Die Renn-Schalensitze bestehen aus einer ultra dünnen Karbonschale mit einem Minimum an Polsterung bespannt und mit einer Leichtbau-Halterung montiert.

Leistung und Preis
Die Leistungsdaten wurden noch nicht offiziell bekannt gegeben. Es wird jedoch gemunkelt, dass die modifizierte Version des aus dem McLaren MP4-12C bekannte 3,8-Liter-V8 den Supersportler mit über 900 PS zu Höchstleistungen treiben soll. Beim Preis geht man von rund einer Million Euro aus.

Supersportler vor Weltpremiere