Der Mini Roadster kommt

Auf der IAA im Jahr 2009 waren Mini Coupé und Roadster als Studien direkt nebeneinander zu sehen. Nachdem das Coupé Anfang Oktober 2011 endlich auf den Markt kam, ist nun der offene Zweisitzer dran. Der Roadster ist das mittlerweile sechste Modell der Marke.

Ähnliche Außenmaße wie beim Cabrio
Die Abmessungen ähneln den Maßen des Cabrios: 3,73 Meter Länge, 2,47 Meter Radstand, 1,68 Meter Breite. Die im Vergleich zum Viersitzer um rund zwei Zentimeter geringere Höhe von 1,39 Meter (Cooper: 1,38 Meter) verhilft dem Roadster zu einer gestreckten Seitenlinie. Auch ist der Windschutzscheibenrahmen stärker geneigt. Wie das Cabrio hat auch der Roadster ein Textilverdeck. Zum Öffnen wird der Entriegelungshebel am Windschutzscheibenrahmen gedreht. Dann kann das Dach in einem Zug nach hinten geschwenkt werden. Weil das Verdeck mit nach oben gerichteter Außenhaut aufliegt, ist keine zusätzliche Abdeckung erforderlich. Für den Schließvorgang wird eine Taste gedrückt. Anschließend kann es mithilfe des Entriegelungshebels nach vorn gezogen werden.

Mehr Kofferraum als beim Cabrio
Der Verzicht auf Sitzplätze im Fond verhilft dem Roadster zu einem 240 Liter großen Gepäckraum – das Cabrio bietet nur 170 Liter. Für Variabilität sorgt eine 36 Zentimeter breite und 20 Zentimeter hohe Durchladeöffnung. Außerdem ist der Roadster mit einem aktiven Heckspoiler ausgestattet. Er fährt automatisch aus, sobald 80 km/h erreicht sind. Unterhalb von 60 km/h kehrt der Spoiler in die Ruheposition zurück. Alternativ kann man das Luftleitelement auch über eine Taste manuell betätigen.

Drei Benziner, ein Diesel
Für den Roadster stehen die drei kraftvollsten Benzinmotoren und der stärkste Diesel im Mini-Programm zur Wahl. Alle Varianten tragen den Namen Cooper in der Modellbezeichnung. Die Einstiegsvariante ist der Cooper Roadster. Sein 1,6-Liter-Motor besitzt eine vollvariable Ventilsteuerung auf Valvetronic-Basis, bietet 122 PS und benötigt 5,7 Liter Sprit je 100 Kilometer. Der Cooper S hat neben der vollvariablen Ventilsteuerung auch einen Twin-Scroll-Turbolader und eine Benzin-Direkteinspritzung. Damit ist der 1,6-Liter-Motor 184 PS stark. Der Verbrauch wird mit 6,0 Liter je 100 Kilometer angegeben.

Bis zu 211 PS
Der John Cooper Works wird von einem 211 PS starken Turbo-Vierzylinder angetrieben. Der Verbrauch beträgt 7,3 Liter je 100 Kilometer. Der 2,0-Liter-Diesel des Cooper SD schließlich mobilisiert 143 PS und verbraucht 4,5 Liter je 100 Kilometer. Das Einstiegsmodell und die Dieselvariante sind serienmäßig mit Bremsenergie-Rückgewinnung, Start-Stopp-Automatik, Schaltpunktanzeige sowie bedarfsgerecht gesteuerten Nebenaggregaten ausgestattet. Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Handschaltgetriebe wird ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Steptronic-Funktion angeboten. Ebenfalls optional ist ein Sportfahrwerk mit strafferen Dämpfern, kräftigeren Stabilisatoren und stärkeren Federn erhältlich. Mit dem optionalen Sport-Button kann der Fahrer die Kennlinien von Lenkung und Gaspedal variieren.

Stets schwarzes Verdeck
Serienmäßig gibt es ESP und vier Airbags, Aluräder, Parkpiepser fürs Heck, in der Höhe verstellbare Sitze, elektrisch einstellbare Außenspiegel und ein CD-Radio. Eine Klimaanlage gibt es erst ab dem Cooper S. Als Extras werden Xenon-Scheinwerfer, ein adaptives Kurvenlicht sowie schwarze Scheinwerfergehäuse angeboten. Zu den weiteren Optionen gehören Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik, Sitzheizung, Heckgepäckträger-Vorbereitung, Recaro-Sportsitze. Zusätzlich sind Optionen aus dem Mini-Yours-Programm sowie Sonderausstattungen von John Cooper Works verfügbar. Für den Lack stehen zwei normale und sechs Metallic-Varianten zur Wahl. Das Verdeck dagegen ist stets schwarz. Zur Individualisierung gibt es so genannte Sport Stripes für die Motorhaube, den Gepäckraumdeckel und die Heckschürze in drei Farbvarianten. Wann der Roadster startet und zu welchem Preis, wurde noch nicht mitgeteilt.

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