Cam Shaft Premium Wrapping baut Lotus Esprit V8 zum Gedenken

Der britische Hersteller Lotus hat von 1976 bis 2003 unter dem Namen Esprit einen aus der Feder des legendären Giorgio Giugiaro stammenden Mittelmotor-Sportwagen gefertigt. Ab 1996 gab es mit dem Esprit V8 den ersten und einzigen Lotus mit einem Achtzylinderaggregat. Je vier Zylinder links und rechts sind im 90-Grad-Winkel-Winkel eingepasst und generieren mithilfe von zwei Turboladern aus 3,5 Liter Hubraum saftige 354 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. Der 1.380 Kilogramm schwere Wagen sprintet in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitze von 282 km/h. Vom V8 wurden nur 1.237 Fahrzeuge produziert und zum Preis von damals etwa 150.000 DM verkauft.

Senna: 1985 bis 1987 bei Lotus
Als Hommage an den brasilianischen Rennprofi Ayrton Senna baut der Folierungs-Spezialist Cam Shaft Premium Wrapping einen der V8-Lotus neu auf. Senna fuhr seit 1984 für das Team Toleman, von 1985 bis 1987 für das Lotus-Team und danach für McLaren und Williams Formel-1-Rennen. Am 1. Mai 1994 verunglückte er beim Großen Preis von San Marino auf dem Kurs von Imola tödlich.

Leistungs-Push auf 492 PS
Cam Shaft verpasst dem Esprit ein neues Steuergerät mit optimierten Kennfeldern und einstellbare Wastegate-Dosen von Forge innerhalb des Turboladers. Ein selbst entwickeltes Ladeluftkühler-System sowie zwei 100-Zellen-Sportkats lassen den Esprit V8 auf 492 PS erstarken. Nach der Kur rennt der Lotus in 4,3 Sekunden auf Tempo 100 und wird 305 km/h schnell. Zudem wird das serienmäßige Fünfgang-Getriebe von Renault gegen eine Sechsgang-Box mit einer längeren Gesamtübersetzung ausgetauscht. Die Bremse wird auf eine AP-Racing-Vier-Kolben-Anlage und gelochte Scheiben von 330 Millimeter Durchmesser umgerüstet.

Startnummer 12
Zum Gedenken an Senna wird der Wagen noch mit dessen Autogramm-Schriftzug versehen. Die Werbe-Beklebung hat ebenfalls einen historischen Hintergrund: Ayrton Senna fuhr 1985 in Estoril auf einem Lotus 97T mit John-Player-Special-Werbung und der Startnummer 12 seinen ersten Formel-1-Sieg ein.

Hommage an Ayrton Senna