Tuner packt über 600 PS ins Jaguar XKR-S Cabriolet

Mit einer schnurrenden Katze, die oft als Synonym für Automobile von Jaguar herhalten muss, hat dieses Geschoss wahrlich nichts zu tun. Der von Tuner Arden leistungsmäßig aufgestockte Jaguar XKR-S findet sein Pendant eher in einem hungrigen Raubtier, das mit unbändiger Muskelkraft auf Beutefang geht. Die Grundlage für den von Arden ,AR 20 RS" genannten Umbau bildet der XKR-S, den es als Coupé und Cabriolet gibt. Es sind die stärksten Sportwagen, die je bei Jaguar vom Band liefen. In ihnen powert jeweils ein Fünf-Liter-V8 mit 550 PS und 680 Newtonmeter. Die Maschine ist stark genug, um das Cabrio in 4,4 Sekunden auf die 100er-Marke zu treiben und ihm eine Spitze von sage und schreibe 300 km/h zu ermöglichen.

315 km/h schnell
Arden packt dem offenen Insulaner den Tiger in den Tank. Die Krefelder entlocken dem V8 saftige 603 PS und ein maximales Drehmoment von 750 Newtonmeter. Jetzt rennt das entfesselte Raubtier 315 km/h schnell. Erreicht wird das Power-Plus durch eine Anpassung der Motorelektronik in Verbindung mit einer neuen Abgasanlage und geänderten Katalysatoren.

Neues Aerodynamik-Kit
Natürlich wird dem Jaguar auch übers Fell gebürstet: Vorn gibt es nun handgefertigte Edelstahlgitter im Arden-Design und zusätzliche Flaps am Spoiler. Neue Seitenschweller sorgen für eine optische Tieferlegung. Am Heck soll sich eine Schürze mit Diffusor um eine bessere Aerodynamik kümmern. Der vorhandene Heckflügel bekommt zusätzlich einen Gurney-Flap verpasst. Ein Sport-Federsatz bringt das starke Mobil um 25 Millimeter näher an den Asphalt. Der Wagen rollt auf mehrteiligen 21-Zoll-Felgen, die vorn mit 255er- und hinten mit 295er-Pneus bezogen sind.

Nicht ganz billig
Der Arden-Umbau setzt den Besitz eines mindestens 130.000 Euro teuren XKR-S Coupés oder entsprechenden Cabriolets für 138.100 Euro voraus. Der Motorumbau schlägt mit etwa 4.000 Euro zu Buche, der Auspuff ist für 2.500 Euro zu haben und für die die Tieferlegung sind 571 Euro zu berappen.

Bildergalerie: Hungriger Tiger im Tank