Mit dem V30 zielen die Schweden auf BMW 1er und Co.

Designpreise hin, Retro-Zitate her: Der C30 hat sich seit seinem Debüt im Jahr 2006 nicht gerade zu Volvos Erfolgsmodell entwickelt. Die Gründe sind vielfältig: Es gibt den C30 nur als Dreitürer und der Kofferraum ist mit 278 Liter ziemlich klein dimensioniert. Genau diese Kritikpunkte wollen die im chinesischen Besitz befindlichen Schweden mit dem neuen V30 ändern.

V30 mit mehr Platz
Die Bezeichnung V30 ist dabei durchaus Absicht, denn ab Ende 2012 werden C30 und V30 noch knapp ein Jahr gemeinsam im Programm sein. Schon der jetzt abgelichtete V30-Erlkönig zeigt deutlich die Unterschiede auf: Das neue Modell erhält fünf Türen und wird wesentlich länger als der 4,25 Meter messende C30, um mehr Platz im Innenraum zu bieten. 4,40 Meter dürften als gesetzt gelten, doch auch 4,50 Meter sind nicht auszuschließen. Da der V30 sich die Plattform mit der nächsten S40/V50-Generation teilt, könnte ein großer V30 auch den wenig gefragten S40 ersetzen.

Vierzylinder sind Trumpf
Technisch orientiert sich der V30 am S60. So wird es Assistenzsysteme wie die automatische Vollbremsung bis 30 km/h geben. Unter der Haube weisen nur noch die Top-Diesel mit bis zu 215 PS fünf Zylinder auf, alle anderen Aggregate müssen mit vier Töpfen auskommen. Dazu zählt der neue 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung namens GTDI (Gasoline Turbocharged Direct Injection). Ihn gibt es derzeit mit 150 und 180 PS, eine Einstiegsvariante mit 120 PS ist zusätzlich denkbar. Langfristig sind außerdem Hybrid- und Elektroversionen geplant. Premiere feiert der Volvo V30 auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2012. Dort trifft er erstmals auf seine Rivalen: Der flotte Schwede zielt auf den BMW 1er und den neuen Audi A3 ab.

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