Opel bringt OPC-Version des neuen Astra GTC

Was einst ,Rallye", ,GT/E" und ,GSi" war, ist seit einigen Jahren OPC. Die drei Buchstaben stehen für das ,Opel Performance Center", eine Abteilung, in der die schärfsten Autos mit dem Blitz entstehen. Nun bringt Opel den bislang schnellsten Astra an den Start.

Dreh an der Leistungsschraube
Der neue Opel Astra OPC soll ab Sommer 2012 die Modellpalette krönen. Bereits auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2010 gab es mit GTC Paris einen konkreten Ausblick. Die Studie leistete 290 PS, der OPC steht dem kaum nach. Aus einem Zweiliter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung werden 280 PS geholt, das maximale Drehmoment beträgt 400 Newtonmeter. Derart gerüstet, soll der Dreitürer eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen.

Sportliche Details
Äußerlich basiert der Astra OPC auf dem ganz neuen GTC. Die Sportvariante wird aber von Opel noch optisch verfeinert. Dazu tragen spezielle Stoßfänger und Seitenschürzen, ein Dachspoiler und zwei Endrohre in Trapezform bei. Im Innenraum sorgen Sportsitze, ein abgeflachtes OPC-Lenkrad und spezielle OPC-Instrumente für die besondere Note.

Hilfe vom Profi
Das Fahrwerk des Astra OPC wurde mit Unterstützung des Rennfahrers Joachim Winkelhock entwickelt. Zum Einsatz kommt neben der GTC-Vorderradaufhängung mit Hochleistungs-Federbeinen ein mechatronisches ,FlexRide"-Fahrwerk. Hier kann der Pilot die Stoßdämpferkennlinie, die Gasannahme und die Lenkung mit einer ,Sport"- oder einer OPC-Einstellung weiter schärfen. Zudem soll ein mechanisches Sperrdifferenzial für optimalen Grip sorgen, Brembo-Bremsen stoppen bei Bedarf den Vorwärtsdrang. Details zum Preis des Astra OPC hat Opel noch nicht bekannt gegeben.

Bildergalerie: Opel Astra OPC