VW liftet den Passat CC und nennt ihn nur noch CC

Fast konnte man glauben, VW hätte ihn vergessen, doch nun erhält auch der Passat CC eine umfassende Überarbeitung. Vier Jahre nach seinem Debüt soll das viertürige Coupé damit stärker Richtung Oberklasse positioniert werden. Um das auch nach außen deutlich zu machen, wird der volkstümliche Name Passat abgelegt. Künftig wird das Fahrzeug global als VW CC verkauft, so wie es bereits seit langem in den USA der Fall ist.

Mehr Ausstattung
Neben der neu gestalteten Front- und Heckpartie soll insbesondere eine deutlich erweiterte Serienausstattung den Weg nach oben weisen. Inklusive sind künftig Bi-Xenonscheinwerfer, Abbiegelicht, LED-Rückleuchten, eine Müdigkeitserkennung und ein CD-Radio. Optional können CC-Kunden diverse neue Assistenzsysteme bekommen. Erstmals in einem VW kommt der so genannte ,Side Assist Plus" mitsamt ,Lane Assist" zum Einsatz. Dahinter verbirgt sich eine Totwinkelwarnung, die per Lenkeingriff Unfälle vermeiden soll. Außerdem im Angebot: eine automatische Fernlichtregulierung und eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung. Für mehr Komfort steht ein Klimasitz mit Massagefunktion bereit.

Debüt in Los Angeles
Motorenseitig arbeiten im CC Aggregate mit Direkteinspritzung und Rekuperation, die Diesel weisen zudem ein Start-Stopp-System auf. Sie leisten 140 respektive 170 PS. Bei den Benzinern sind 160, 210 und 300 PS erhältlich. In den USA, dem wichtigsten CC-Markt, gibt es den Viertürer nur mit 200 und 280 PS starken Ottomotoren. Vier von zehn CC werden an US-Kunden ausgeliefert, insgesamt hat VW seit Marktstart rund 270.000 Fahrzeuge der Baureihe produziert. Kein Wunder also, dass die CC-Weltpremiere auf der Los Angeles Auto Show (18. bis 27. November 2011) stattfindet. Die Markteinführung des CC startet im Februar 2012 in Deutschland, danach in Europa, Amerika und Russland. Eine lokale CC-Version wird überdies ab 2013 in China angeboten.

Nobler Nachzügler