Mini John Cooper Works

Mini macht seine John-Cooper-Works-Modelle ab Juli 2012 sparsamer. Bei konstanter Leistung sollen die weiterentwickelten Twin-Scroll-Turbomotoren außerdem spontaner ansprechen. Das jüngste JCW-Modell ist das auf Basis des Countryman. Diese Version bleibt unverändert, da das Aggregat bereits aus der neuen Motorengeneration stammt. Das kleine SUV wird von einer 218 PS starken Version des 1,6-Liter-Turbobenziners angetrieben. Die anderen fünf aus der JCW-Reihe, nämlich die auf Basis der Karosserieversionen Mini, Clubman, Cabrio, Coupé und Roadster, erhalten einen neuen Motor.

Erstmals auch mit Automatik
Das 1,6-Liter-Triebwerk basiert auf dem Antrieb des Mini Cooper S. Wie dieser verfügt es über einen Twin-Scroll-Turbolader, eine Benzin-Direkteinspritzung und eine Valvetronic-Ventilsteuerung. Die mit Natrium gefüllten Auslassventile helfen, den bei einem Turbomotor höheren Kühlbedarf zu decken. Außerdem verfügt der Motor über eine Einlassnockenwelle mit stufenloser Phasenverstellung. Der Turbo hat außerdem einen höheren Ladedruck als beim Cooper S. Wie der alte Motor erzeugt der neue 211 PS bei 6.000 U/min, auch das maximale Drehmoment von 260 Newtonmeter bleibt konstant. Der neue Motor wird mit einer Sechsgang-Schaltung kombiniert. Erstmals kann man die JCW-Modelle auch mit einer Sechsgang-Automatik bestellen, die sich bei Bedarf über Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt.

Mehr Spritspar-Technik
Zur Effizienzsteigerung trägt der erweiterte Einsatz von Spritspartechnik bei. Dazu gehören eine Bremsenergie-Rückgewinnung, die elektromechanische Servolenkung sowie bei den Handschaltern eine Start-Stopp-Automatik und eine Schaltpunktanzeige. So verbraucht beispielsweise der neue Mini John Cooper Works in der Schaltversion nun 6,6 statt 7,1 Liter je 100 Kilometer. Die Preise für die JCW-Varianten beginnen bei 29.500 Euro.

Sparsamere Sportler