Weltmodell steht auf der Los Angeles Auto Show 2011

Ford verfolgt weiter seine Strategie der Weltautos: Nach dem Focus ist nun der Kuga an der Reihe. Die neue Ausgabe des SUVs debütiert unter dem Namen Escape auf der Los Angeles Auto Show (18. bis 27. November 2011). Praktisch baugleich wird das Fahrzeug dann als Kuga im Frühjahr 2012 auf dem Genfer Autosalon stehen. Der Europa-Marktstart ist für 2013 vorgesehen.

Focus-Ähnlichkeit
Optisch orientiert sich der künftige Kuga am Focus, besonders die Frontpartie weist Parallelen auf. Gleiches gilt für die Motoren, hier kommen EcoBoost-Benziner mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und variabler Ventilsteuerung zum Einsatz. In Europa werden das sehr wahrscheinlich zwei 1,6-Liter-Aggregate mit 150 respektive 182 PS sein. Hinzu kommen dann auch Diesel. Ganz anders in den USA: Hier ist ein konventioneller Benziner mit 2,5 Liter Hubraum der Standardantrieb. Er wird mit einer Sechsgang-Automatik verbunden. Eine Besonderheit des neuen Kuga ist der Kühlergrill, welcher sich je nach Anforderung öffnet oder schließt. Um die Kraftverteilung kümmert sich ein intelligentes Allradsystem, eine ,Curve Control" bremst den Wagen bei zu schneller Kurvenfahrt ab, während die ,Torque Vectoring Control" das Handling auf Biegungen verbessern soll.

Hilfen für den Alltag
Zu den Abmessungen des neuen Kuga hält sich Ford noch bedeckt. Jedoch soll die Ladekante 68 Zentimeter hoch sein, hinter die Rücksitze passen bei dachhoher Beladung bis zu 971 Liter Gepäck. Apropos Kofferraum: Bei schlüssellosem Zugang reicht eine Fußbewegung unter den hinteren Stoßfänger, um die Heckklappe zu öffnen und zu schließen. Damit nicht genug an Assistenzsystemen: Ein Parkassistent hilft beim seitlichen Einparken, während ein weiterer Helfer vor dem toten Winkel und auch beim rückwärtigen Ausparken vor dem Verkehr warnt. Bereits vom US-Focus bekannt ist das so genannte Sync-System, bei dem unter anderem eine Sprachsteuerung das Infotainment an Bord bedient.

Gallery: Ford Kuga für 2013