Neuer Paceman kommt 2012, der nächste Mini 2013

Er ist nicht gerade geräumig und relativ teuer: Trotzdem hat sich der Mini in seiner modernen Version zum Bestseller im BMW-Konzern entwickelt. Wegen der guten Nachfrage kann man sich mit der Entwicklung eines Nachfolgers des 2006 vorgestellten Modells Zeit lassen. Jetzt zeigt ein Erlkönig, wohin die Richtung gehen wird. Ein zweiter Prototyp verrät hingegen, dass die Mini-Palette noch weiter ausgebaut wird.

Neu und doch vertraut
Widmen wir uns zunächst dem Mini als solchen, für den zwei wichtige Vorgaben gelten: eine weiterentwickelte Optik und mehr Platz. Das macht Sinn, denn beim Modellwechsel im Jahr 2006 konnten nur Insider die unterschiedlichen Generationen auseinander halten. Bereits erkennbar sind beim Erlkönig horizontale Rückleuchten im Stil der Paceman-Studie von 2011 und ausgesprochen große Scheinwerfer. Trotz dieser Änderungen bleiben typische Mini-Charakteristika wie die Fensterlinie erhalten. Der Innenraum wird vermutlich deutlich sachlicher ausfallen.

Zweigleisige Lösung
Technisch setzt Mini in Zukunft auf zwei verschiedene Plattformen. Die kleinere Ausgabe misst 3,80 Meter, wodurch der normale Mini um zehn Zentimeter wachsen würde. Eine 4,20 Meter lange Basis ist langfristig für Clubman und Countryman angedacht, auch ein künftiger BMW-Kleinwagen soll sie als Grundlage nutzen. Unter die Haube des nächsten Mini wandern ab Herbst 2013 aufgeladene Drei- und Vierzylinder mit Direkteinspritzung. Die Dreizylinder bekommen einen großzügigen Hubraum von 1,5 Liter und leisten maximal 115 PS. Zum Vergleich: Aus nur einem Liter holt Ford bis zu 125 PS.

Weniger ist mehr
Schon auf dem Pariser Auto-Salon Ende September 2012 debütiert der neue Mini Paceman. Wie bereits erwähnt, trug eine Studie aus dem Jahr 2011 diesen Namen. Sie zeigte, wie eine dreitürige Version des Countryman aussehen könnte. Die Serienversion übernimmt weite Teile hiervon, wie ein Erlkönig verrät. Bis zur B-Säule gleicht der Paceman dem Countryman, dann differenziert sich der Dreitürer durch eine andere Fensterlinie und neue Rückleuchten. Vorbild für diese Taktik könnte der Range Rover Evoque sein. Die Motorenpalette teilen sich Paceman und Countryman.

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