R8 GTR, RS5-R, AS6-R Avant und Golf VII

Mit gleich diversen Hinguckern im Gepäck ist Abt auf den Autosalon 2013 (7. bis 17. März) nach Genf gereist: Der Kemptener Tuner zeigt auf der Messe den R8 GTR, den RS5-R, den AS6-R Avant sowie das Veredlungsprogramm für den Golf VII. Weitere Blicke ziehen am Messestand zwei weibliche Schönheiten auf sich, die sich besonders gern auf der Haube des getunten R8 räkeln.

Gelifteter R8: Weniger Gewicht, mehr Power
Den R8 GTR hatte Abt bereits seit längerem im Programm, doch jetzt haben sich die Spezialisten aus dem Allgäu die Facelift-Version des Audi-Supersportlers vorgeknöpft. Von außen fällt die neue Zweifarb-Lackierung auf. Während der Großteil der Karosserie in einem exklusiven Rotton gehalten ist, sind die Fronthaube, die Sideblades, die Spoiler, die Schweller und der Diffusor aus grauem Echtkarbon gefertigt. Auch die Außenspiegelkappen, die Türverkleidungen und die Abrisskante am Heck bestehen aus Karbon. Doch die Fertigung zahlreicher Komponenten aus diesem Material hat nicht nur optische Gründe. Der extrem leichte Werkstoff Karbon hat dabei geholfen, das Gewicht des R8 um über 100 Kilogramm zu reduzieren. Der 5,2-Liter-V10 leistet statt der serienmäßigen 525 jetzt 620 PS. Derart motorisiert, geht es in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 325 km/h. Für eine standesgemäße Verzögerung soll eine Keramikbremsanlage sorgen. Ebenfalls an Bord sind ein höhenverstellbares Sportfahrwerk mit einstellbaren Dämpfern sowie 19-Zoll-Räder in neuem Design.

Rennwagenflair im RS 5
Wie der R8 GTR präsentiert sich auch der neue RS5-R in rot-grauer Bi-Color-Lackierung. Als Basisfahrzeug dient hier das Audi RS 5 Coupé. Serienmäßig bereits mit 450 PS am Start, holt Abt aus dem 4,2-Liter-Saugmotor noch einmal 20 weitere Pferdestärken heraus. Eine Schalldämpferanlage mit seitlich, vor den Hinterrädern angebrachten Doppelendrohren sorgt für den passenden V8-Sound. Der RS5-R spurtet in 4,3 Sekunden von null auf Tempo 100. Erst bei 303 km/h endet der Vortrieb. Zahlreiche Anbauteile sind aus Karbon gefertigt, so unter anderem die Motorhaube, die Frontschürze mit Seiten-Flics, der Frontsplitter, die Seitenschweller, die Heckschürze und der Heckflügel. 20-Zoll-Leichtmetallräder mit 275er-Reifen vom Typ Dunlop SP Sport Maxx GT stellen den Kontakt zur Straße her. Das Interieur ist in schwarz-rotem Alcantara gehalten. Sportschalensitze, Vier-Punkt-Sicherheitsgurte und ein Edelstahl-Überrollkäfig sorgen für Rennsport-Atmosphäre in der Kabine.

Noch mehr Power für den S6 Avant
Wie man aus einem sportlichen Lademeister einen echten Rennkombi macht, das zeigt der AS6-R Avant. Dieser Tuning-Audi baut auf dem S6 Avant auf. Dessen 4.0 TFSI mit Zylinderabschaltung leistet regulär 420 PS. Dank optimiertem Motormanagement und einem neuen Turbolader sind jetzt stolze 600 PS drin. Das Drehmoment steigt von 550 auf immense 750 Newtonmeter. In 3,9 Sekunden geht es aus dem Stand auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 310 Stundenkilometer erreicht. Von außen zu erkennen ist der Power-Avant an einem Frontschürzenaufsatz, kräftigeren Seitenschwellern sowie einem zweiteiligen Heckspoiler. Eine Sportschalldämpferanlage und Leichtmetallräder in 21 Zoll runden den dynamischen Auftritt des AS6-R Avant ab.

Golf VII: Sportliche Optik und zusätzliche PS
Als weitere Neuheit stellt Abt auf dem Genfer Autosalon sein Tuningprogramm für den Golf VII vor. Die Frontpartie des Bestsellers aus Wolfsburg kann mit einem Spoiler, einem eigenständigen Kühlergrill sowie Scheinwerferblenden aggressiver gestaltet werden. Außerdem gibt es neue Spiegelkappen, Seitenschweller, einen Heckschürzeneinsatz sowie eine Vierrohr-Auspuffanlage. Darüber hinaus sind sportlichere Fahrwerksfedern und eigens entworfene Räder in 18 und 19 Zoll erhältlich. Für zahlreiche Motoren bietet Abt zudem Leistungssteigerungen an. Der kleine 1.2 TSI leistet statt den serienmäßigen 86 jetzt 105 PS. Sportlicher geht der 1.4 TSI zu Werke. Von Hause aus bringt er 140 PS auf die Straße, nach der Leistungskur sind es 165 PS. Der Einstiegsdiesel 1.6 TDI bringt den Golf nach dem Tuning mit 125 statt 105 PS auf Trab. Der 2.0 TDI leistet – abhängig von der Basisvariante – 180 beziehungsweise 210 PS. Werksseitig stehen hier 150 oder 184 PS zur Verfügung.

Vier mal Abt in Genf