EuroNCAP-Crashtest: BMW 3er, Hyundai i30, Mazda CX-5, Peugeot 208

Im jüngsten EuroNCAP-Crashtest mussten vier neue Modelle zeigen, wie sicher sie sind: der BMW 3er, der Hyundai i30, der Mazda CX-5 und der Peugeot 208. Alle vier erhielten die Bestnote von fünf Sternen. Fortschritte konstatieren die Tester unter anderem in puncto Fußgängerschutz, wo die Anforderungen kürzlich verschärft wurden. In dieser Disziplin erzielte der neue 3er ein löbliches Ergebnis: 78 Prozent sind ein gutes Resultat für ein Fahrzeug ohne aktive Fronthaube. Der Peugeot 208 erhielt 61 Prozent, womit der Kleinwagen die für ein Fünf-Sterne-Ergebnis nötigen 60 Prozent gerade so eben überschritt. Etwas besser schnitten der Mazda CX-5 mit 64 Prozent und der Hyundai i30 mit 67 Prozent ab.

Durchwachsene Ergebnisse
In beiden Seitenaufprall-Szenarien – mit einer seitlich auftreffenden Barriere und mit einem Pfahlaufprall – erzielte der CX-5 als einziger Testkandidat die Maximalpunktzahl. Dagegen zeigte der i30 im Pfahlaufpralltest Schwächen beim Schutz des Fahrer-Brustkorbs. Bei der Kindersicherheit schnitt wiederum der i30 am besten von den vier Kandidaten ab. Zwei Autos, der CX-5 sowie der 3er, bieten automatische Notbremssysteme, die Kollisionen abschwächen oder sogar ganz vermeiden helfen. Beim CX-5 ist das System sogar in den meisten europäischen Ländern serienmäßig – beispielhaft, sagen die EuroNCAP-Tester.

Lob für Anti-Crash-Systeme
Eine ähnliche Technologie wurde mit dem "EuroNCAP Advanced"-Preis ausgezeichnet: Pre Sense front plus von Audi. Das für den Audi A6 erhältliche Anti-Kollisionssystem basiert auf zwei Radarsensoren mit großer Reichweite.

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