Gegner für Audi A6 und Co. startet im Sommer 2013

,Höhere Stückzahlen" lautet die Devise für die Marke Maserati. In den nächsten Jahren will die italienische Nobelmarke einen Absatz im deutlich fünfstelligen Bereich erzielen. Damit das gelingt, braucht es neue Modelle: Fest eingeplant sind ein SUV und der unterhalb des Quattroporte angesiedelte Ghibli.

Quattroportes kleiner Bruder
Anders als bei dem gleichnamigen Modell aus den 1970er-Jahren handelt es sich beim neuen Ghibli aber nicht um ein Coupé, sondern um eine Limousine im Format von Audi A6, 5er-BMW und Mercedes E-Klasse. Das bedeutet eine Länge von gut 4,90 Meter, womit der Ghibli aber klar unter den 5,26 Meter des Quattroporte liegt. Jüngste Erlkönigbilder zeigen, dass der neueste Maserati das Design des großen Bruders aufgreift. Kürzere Überhänge vorne und hinten verleihen dem Ghibli aber eine dynamischere Optik.

Starke Sechszylinder
Die Plattform des Ghibli könnte innerhalb des Fiat-Konzerns noch weitere Abnehmer finden, etwa als Grundlage für einen großen Alfa, der für den US-Markt von Interesse wäre. Vorläufige Spitzenmotorisierung im Maserati Ghibli wird ein Dreiliter-V6-Benziner mit 410 PS sein, der an eine Achtgang-Automatik gekoppelt ist. Aus Platzgründen wird Maserati auf Sechszylinder setzen, die leistungsmäßig bei rund 250 PS starten werden. Offiziell vorgestellt wird der Maserati Ghibli Mitte April 2013 auf der Automesse in Shanghai. Ein sicheres Zeichen dafür, wo die Marke einen wichtigen Absatzmarkt sieht.

Erwischt: Maserati Ghibli