Ford Flex fährt frisch überarbeitetet ins neue Modelljahr

Als glatter, sicherer und sparsamer kündigt Ford sein US-Modell Flex an. Der kantig designte Siebensitzer fällt bereits optisch aus dem Rahmen, sogar in den USA. Für das neue Modelljahr hat Ford an dem Crossover aus Kombi und SUV mehrere optische und technische Veränderungen vorgenommen.

Facelift und neue Farben
Vorne wurde der Flex etwas abgerundet. Das Marken-Emblem, die bekannte Ford-Pflaume, entfiel. Dafür steht nur noch groß die Modellbezeichnung auf der Kante der Motorhaube. Hinten erkennt man den gelifteten Flex unter anderem am serienmäßigen Doppelrohrauspuff. Das Angebot an Außenfarben, Designs und verfügbaren Felgen wurde aufgestockt. Bei den Ausstattungsvarianten Limited und SEL können auf Wunsch Dach und Außenspiegel farblich abgesetzt bestellt werden.

Gurt-Bags für die zweite Reihe
Auch der Innenraum erfuhr eine Überarbeitung. Dort blickt der Fahrer auf eine neu gestaltete Instrumenteneinheit und ein anderes Lenkrad. Die Insassen nehmen auf neu designten Sitzen Platz. Optional gibt es für die Passagiere der zweiten Reihe eine Mittelkonsole mit Kühlfunktion. Auch neue Ledersitze befinden sich im Aufpreisangebot. Neu bei den Sicherheitsfeatures ist sind – laut Ford zum ersten Mal in einem Serienauto für Passagiere der zweiten Reihe verbaut – Sicherheitsgurte mit aufblasbaren Polstern. Sie sollen Verletzungen am Brustkorb vorbeugen, die durch normale Gurte entstehen können. Die Gurtbags entfalten sich im Ernstfall innerhalb von 40 Millisekunden. Zur weiteren Sicherheitsausstattung gehören ein Tempomat mit Abstandsradar plus Bremsassistent und ein Totwinkelassistent.

Besserer Bedienkomfort
Der überarbeitete Flex wird mit der Sprachsteuerung Sync und der jüngsten Generation von MyFord Touch ausgerüstet. Letzteres soll sich einfacher handhaben lassen, auch weil die Anzeigen nun klarer gestaltet sind. Die Menüs lassen sich, sofern nicht die Sprachsteuerung gewählt wird, auch über das Lenkrad bedienen. Über Sync können unter anderem auch ein Mobiltelefon mit Bluetooth-Verbindung sowie einen per USB angeschlossenen Music-Player gesteuert werden. Daneben gibt es noch eine Notrufvorrichtung und eine On-Board-Diagnosefunktion für das Fahrzeug. Informationen werden über zwei 4,2-Zoll-Displays bei den Instrumenten sowie über einen Acht-Zoll-Monitor in der Mittelkonsole angezeigt.

Zwei V6-Motoren
Dieselmodelle fristen in den USA immer noch ein Nischendasein. Den Flex gibt es ausschließlich mit zwei Benzinern. Der Schwächere ist ein 3,5-Liter-V6 mit 289 PS, der rund 20 PS mehr als vor dem Facelift leistet, dabei aber etwas sparsamer sein soll. Das Drehmoment beträgt 346 Newtonmeter. Alternativ – für Kunden, die auf Power stehen – bietet Ford eine Variante des Motors mit Turboaufladung an. Der EcoBoost-V6 generiert 360 PS und 475 Newtonmeter. Beide Motoren werden mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert, die sich auch per Paddles manuell schalten lässt. Außerdem arbeitet die Lenkung im Flex nun stets mit elektrischer Unterstützung, was letztlich zu einem geringeren Spritkonsum beitragen soll.

Gallery: Aufgefrischter Brummer