Feine V8-Spielzeuge sind alle schon verkauft

Häufig tragen Spielzeuge den Vermerk ,Made in China" und kommen als billige Ware zu uns. Doch dieses hier hat den Vermerk ,Made in Germany" und wird ausschließlich ins Reich der Mitte geliefert. Allerdings ist es alles andere als billig: Vier Millionen Renminbi Yuan – das sind umgerechnet etwa 505.000 Euro – kostet eines der sieben Einzelstücke des Carlsson C25 Limited Edition, die speziell für diesen Markt hergestellt werden.

Leichtes Kleid aus Karbon
Der C25 ist ohnehin kein Auto von der Stange. Unter dem rasant gestylten Karbonkleid steckt die bewährte Technik des Mercedes SL. Neben neuen Front- und Heckscheinwerfern bekommt der Carlsson auch neue Fondscheiben. Die Heckansicht wird von zwei wuchtigen Alu-Endrohren der Carlsson-Komplettanlage bestimmt. Zu den technischen Highlights gehören auf Wunsch eine Verbund-Bremsanlage und ein adaptives Fahrwerk mit iPhone-Steuerung.

China-Variante mit V8
Die Zahl ,25" besagt eigentlich, dass es von diesem Wagen weltweit insgesamt nur 25 Stück geben wird, die meisten davon werden von einem 753 PS starken V12-Biturbo befeuert. In den nun zusätzlichen sieben China-Mobilen schlägt allerdings ein V8-Herz mit 450 PS. Da die Crashstruktur dem Basismodell entspricht, soll das rare Mobil die selbe Sicherheit bieten wie der Mercedes SL. Auch der Service stellt kein Problem dar, denn das Auto kann in jeder Mercedes-Werkstatt gewartet werden.

Alle schon verkauft
Jedes für China gebaute Auto ist ein Einzelstück. Farben und Kombinationen der Lacke sind ebenso individuell nach Kundenwunsch zusammengestellt wie die verwendeten Materialien und die gesamte Ausstattung des Interieurs. Keines der sieben Fahrzeuge gleicht dem anderen. Trotz des hohen Preises sind bereits alle Fahrzeuge der Limited Edition verkauft. Der Carlsson C25 Limited Edition Nr. 1 wird per Luftfracht nach Shanghai überführt. Die weiteren Fahrzeuge sollen in den kommenden zwölf Monaten in Handarbeit auf Gut Wiesenhof in Merzig aufgebaut und dann ausgeliefert werden. Die Fahrzeuge sind mit den Ziffern von eins bis drei und von fünf bis acht nummeriert. Die Vier wird bewusst ausgelassen, da sie in China als Unglückszahl gilt.

Bildergalerie: Sieben für China