Tuner CDC International: 580 PS für den Maserati Quattroporte

Der Maserati Quattroporte gehört zu jenen Autos, die schon ab Werk kaum zu übersehen sind. Wie man aus dem Viertürer einen noch expressiveren Blickfang macht, zeigt der Tuner CDC International aus Neuenmarkt eindrucksvoll.

Außen viel Karbon
So wird die Dreizack-Limousine mit einem markanteren Stoßfänger mit Tagfahrleuchten vorn, mächtigeren Schwellern, einer neuen Heckschürze samt Diffusor, einem Dachkantenspoiler, geänderten Spiegelkappen und einer Heckspoilerlippe veredelt. An den modifizierten Teilen kommt viel leichtes Karbon zum Einsatz. Die Scheinwerfer, die Seitenblinker und die LED-Rückleuchten werden mit dunklen Elementen verfeinert. Auch die Kiemen in den Kotflügeln und die Zierleisten sind schwarz gehalten, der Motor atmet durch einen neuen Grill mit ebenfalls dunklem, grobmaschigen Alugitter.

Schwarz-roter Innenraum
Der Innenraum besticht durch jede Menge Karbon-Applikationen und eine komplette Lederausstattung in Schwarz. Die Besonderheit besteht hier nicht nur in roten Nähten und roten Kedern, sondern auch in Stickereien am Dachhimmel. Die meisten Kunststoffteile wie Sicherheitsgurtabdeckungen, Haltegriffe und Schalterblenden sind ebenfalls dunkel gehalten. Der Tacho und die Uhr wurden farblich und im Design dem Gesamtbild angepasst.

Power-Schub auf 580 PS
Unter der Haube kommt ein eigens entwickeltes Bi-Kompressor-System samt Ladeluftkühlung zum Einsatz. Die Kur verschafft dem V8 einen Power-Schub von 400 auf satte 580 PS, das Drehmoment wächst von 460 auf 570 Newtonmeter. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert die große Limousine nun in 4,6 statt 5,6 Sekunden, die Spitze ist erst bei 300 km/h erreicht – dem Serienmodell geht schon bei 270 km/h die Puste aus.

High-Performance-Bremse und Gewindefahrwerk
Damit die starke Fuhre auch wieder zum Stehen kommt, wird ein High-Performance-Bremssystem montiert. Das System besteht aus zweiteiligen, gelochten und geschlitzten Bremsscheiben in Verbindung mit gelb lackierten Aluminium-Sätteln und Stahlflexleitungen. Vorn kommen Zwölfkolben-Sättel mit 405 x 36 Millimeter großen Scheiben zum Einsatz, hinten sind Vierkolben-Sättel mit 380 x 34 Millimeter großen Scheiben montiert. Ein Edelstahl-Gewindefahrwerk mit an der Vorder- und Hinterachse einstellbarer Zug- und Druckstufe sowie Höhenverstellung wird mit 22-Zoll-Rädern verbunden. Sie sind vorn mit 295er-Pneus und hinten mit 245er-Gummis bezogen.

Auspuff mit Klappensteuerung
Auch am Auspuff schrauben die Mannen von CDC: Der Edelstahl-Endschalldämpfer ist mit einem Klappensystem ausgerüstet, das mithilfe der Sport-Taste im Innenraum den Sound von ,Reiselimousine" auf ,Sportbolide" wechseln lässt. Der Wagen, wie er auf den Bildern zu sehen ist, steht für 125.000 Euro zum Verkauf.

Dreizack geschärft