Neue Optik und Motoren für den beliebten Kompakten

Seit 2009 ist die aktuelle Modellgeneration des Opel Astra auf dem Markt. Pünktlich zur Halbzeit erfährt der beliebte Kompakte eine Überarbeitung mitsamt einiger neuer Motoren. Fast zeitgleich wurde bekannt, dass die deutschen Opel-Werke bis 2016 gesichert sind. In den nächsten vier Jahren will die Marke 23 neue Modelle auf den Markt bringen. Den Anfang dieser Offensive markiert der geliftete Astra.

Im Stil des GTC
Die veränderte Optik betrifft vor allem den Fünftürer, den Kombi namens Sports Tourer und die brandneue Stufenheck-Limousine. Als Inspiration diente der dreitürige GTC. Im unteren Bereich des Kühlergrills kommt künftig ein Gitter-Muster zum Einsatz. Horizontal durch den oberen Kühlergrill zieht sich eine flügelförmige Chromquerstrebe. Abgerundet wird das Ensemble durch Chromrahmen und schwarze Einlagen in den Frontscheinwerfern. Alle Elemente sind bereits in der Basisausstattung serienmäßig. Modifiziert hat Opel auch das Heck des fünftürigen Schrägheck-Astra. Hier wurde die Aussparung für das Kennzeichen geändert, zusätzlich gibt es eine horizontale Chromleiste am Stoßfänger, die auch der Kombi Sports Tourer erhält. Im Innenraum kommen neue Stoffe, Farben und andere Lackierungen für die Dekorelemente zum Einsatz. Zwei neue Aluminiumfelgen im Fünf-Doppelspeichen-Design sind in 18 und 19 Zoll erhältlich.

Starke Antriebe
Auch unter dem Blech tut sich einiges: Bereits bekannt ist der Astra OPC mit 280 PS starkem Zweiliter-Turbo. Damit beschleunigt er in sechs Sekunden von null auf 100 km/h, maximal sind 250 Sachen möglich. Der stärkste Diesel-Astra kann ab Herbst 2012 geordert werden. Es handelt sich um den aus dem Insignia bekannten 2.0 BiTurbo CDTI mit 195 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. Erhältlich ist der Selbstzünder für den Fünftürer, den Sports Tourer und den GTC. Äußerliche Kennzeichen sind ein Kühlergrill im GTC-Look mit lackierter Querspange.

Mit SIDI in die Zukunft
Neues auch vom 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS: Eine automatische Overboost-Funktion stellt kurzfristig 220 statt der normalen 200 Newtonmeter bereit. In der Leistungsklasse bis 200 PS führt Opel Anfang 2013 eine neue Generation von SIDI-Benzinern mit 1,6 Liter Hubraum ein. Sie kombinieren Turboaufladung und Direkteinspritzung, das Kürzel SIDI steht für ,Spark Ignition Direct Injection".

Viele Helfer
Moderne Assistenzsysteme sollen den überarbeiteten Astra wieder an die Spitze seiner Klasse bringen. Dazu zählt die zweite Generation der Frontkamera mit erweitertem Verkehrsschildassistent, Spurassistent, Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner. Ebenfalls neu sind eine Rückfahrkamera, ein Parkassistent mit Parklückenerkennung, ein Totwinkelwarner und ein Abstandsregeltempomat mit automatischer Gefahrenbremsung zwischen 50 und 180 km/h.

Nicht teurer geworden
Unverändert bleiben die Preise, sie beginnen bei 16.770 Euro für den Fünftürer mit 87-PS-Benziner, während der Sports Tourer bei 18.870 Euro und die neue Limousine bei 18.270 Euro starten. Beide Varianten nutzen einen 100-PS-Otto als Einstieg. Bestellbar ist der Facelift-Astra ab sofort.

Echter Preisschlager
Ein besonderes Schmankerl hält Opel für alle Freunde von Fünftürer und Kombi bereit, denen die Benziner-Palette reicht. Das dauerhafte Einstiegsangebot hört auf den Namen Astra Fun und bietet serienmäßig eine Klimaanlage, ein CD-Radio, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel sowie LED-Tagfahrlicht. Mit 87-PS-Einstiegsbenziner kostet der Fun als Fünftürer nur 14.990 Euro. Zum Vergleich: Für einen ähnlich ausgestatteten VW Golf mit 80 PS und fünf Türen sind über 4.000 Euro mehr zu investieren.

Opel Astra: Facelift