Premiere des ersten Sportmodells der Marke mit Diesel

Der Premierenort könnte nicht besser gewählt sein: Seit Jahren feiert Audi beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans Siege mit einem Dieselmotor an Bord. Fast ebenso kräftig soll nun das erste S-Modell mit einem Selbstzünder nach vorne preschen: der Audi SQ5 TDI.

Markant modifiziert
Äußerlich unterscheidet sich der SQ5 von den zivilen Ausführungen des Kompakt-SUVs Q5 mit einem großen, verchromten Singleframe-Kühlergrill samt sieben Querstreben, in die gut sichtbar das SQ5-Logo eingesetzt wurde. Weitere Merkmale sind Außenspiegelgehäuse aus gebürstetem Aluminium und modifizierte Stoßfänger. Das serienmäßige Sportfahrwerk legt die Karosserie 30 Millimeter tiefer, auf den serienmäßigen 20-Zoll-Rädern im Fünf-Parallelspeichen-Design sind Reifen im Format 255/45 aufgezogen. Auf Wunsch liefert Audi Räder im 21-Zoll-Format. Am Heck fällt ein Diffusor auf, in dem sich die vier Endrohre befinden. Apropos Heck: In den Kofferraum passen bis zu 1.560 Liter Gepäck.

Kraftprotz mit sechs Töpfen
Unter der Haube des Topmodells der Q5-Baureihe steckt der V6-Biturbo-Diesel mit drei Liter Hubraum und 313 PS, der bislang in größeren Baureihen wie A8 oder A6 zum Einsatz kam. Im SQ5 TDI sorgt das Aggregat für eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 5,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt. Zwischen 1.450 bis 2.800 Umdrehungen pro Minute stehen üppige 650 Newtonmeter Drehmoment bereit. Eine Achtstufen-Automatik und der permanente Allradantrieb mit radselektiver Momentensteuerung übertragen die Kräfte des starken Sechszylinders auf die Straße.

Sparen für Besserverdiener
Dennoch soll das starke SUV relativ sparsam sein: Den Durchschnittsverbrauch gibt Audi mit 7,2 Liter auf 100 Kilometer an. Mit an Bord ist ein Start-Stopp-System. Bestellbar ist der SQ5 TDI ab Herbst 2012, der Grundpreis beträgt 58.500 Euro. Im ersten Quartal 2013 steht der Wagen dann bei den Händlern. Ob es auch einen Benziner-S beim Q5 geben wird, lässt Audi noch offen.

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