Mercedes M-Klasse

Die dritte Generation der M-Klasse ist seit September 2011 auf dem Markt. Nun erweitert der ML 500 4Matic BlueEfficiency das Angebot. Schon bei der zweiten Generation gab es einen ML 500 4Matic. Er besaß einen V8-Saugbenziner mit 388 PS. Die neue Motorisierung steht im Zeichen des Downsizing: Es handelt sich zwar wieder um einen V8, aber er hat nun 4,7 statt 5,5 Liter Hubraum. Dafür arbeitet er mit zwei Turboladern – je einem pro Zylinderbank. Das Ergebnis: Mehr Leistung bei weniger Verbrauch. Die PS-Zahl steigt auf 408, während der Verbrauch von 13,1 auf 11,0 Liter sinkt. Das Drehmoment steigt von 530 auf 600 Newtonmeter und liegt bereits ab 1.600 statt erst ab 2.800 U/min an.

Ab 75.029 Euro
Zu den technischen Eigenschaften zählen die weiterentwickelte Direkteinspritzung der dritten Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Piezoinjektoren sowie eine Mehrfachzündung (Multi-Spark Ignition). Der neue Motor wird wie bei den anderen M-Klasse-Modellen mit der Siebengang-Automatik 7G-Tronic Plus kombiniert. Verbrauchssenkend wirken die serienmäßige Start-Stopp-Funktion, die Achsengetriebe mit weniger Reibung, eine elektrische Servolenkung, ein optimierter Riementrieb und die bedarfsgerechte Steuerung der Nebenaggregate. Der neue ML 500 4Matic BlueEfficiency ist ab 22. Juni 2012 bestellbar und kommt im Herbst zu den Händlern. Der Preis liegt bei 75.029 Euro.

Neue Ausstattungen für die M-Klasse
Nicht nur das Topmodell, sondern alle M-Klasse-Versionen bekommen neue Ausstattungsdetails. Serienmäßig ist jetzt die Kollisionswarnung Collision Prevention Assist inklusive adaptivem Bremsassistenten an Bord. Neu sind auch die zum Lieferumfang des ML 500 4Matic gehörenden 19-Zoll-Aluräder mit fünf Doppelspeichen sowie neu gestaltete 21-Zoll-Aluräder im Fünf-Speichen-Design. Eine blaue und eine rote Farbe erweitern den Lackfächer. Eine weitere Option ist die Servoschließung, die nun nicht mehr nur die Türen, sondern auch die Heckklappe zuzieht. Die optionalen Multikontursitze vorne bieten neue Massagefunktionen. Die Sitzklimatisierung hat nun eine so genannte Reversierfunktion: Nach längerem Parken in praller Sonne wird dabei die Abkühlphase verkürzt, indem die Luft aus dem Sitz zunächst abgesaugt und anschließend eingeblasen wird. Auch wurde die Anzeigequalität des Displays zwischen den Rundinstrumenten verbessert. Es folgt jetzt wie der Comand-Bildschirm dem modernisierten, silbergrauen Anzeigekonzept.

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