Aston Martin Rapide Bertone: Edel-Laster

Eines der schönsten Fahrzeuge auf dem Genfer Automobilsalon 2013 war zweifelsohne der Aston Martin Rapide Bertone. Mit dem Umbau der schnellen Limousine zum einzigartigen Shooting Brake feiert der italienische Karosserieschneider seine 60 Jahre währende Zusammenarbeit mit Aston Martin und das 100-jährige Jubiläum der britischen Nobelmarke.

Einizigartiges Juwel
Bei dem Aston Martin Rapide Bertone handelt es sich um ein so genanntes ,On-Off-Fahrzeug", also ein Auto, was sich der Kunde regulär kauft, aber dann individuell umbauen lässt. Im Falle des Kombi-Einzelstücks blieb die Rapide-Technik, darunter der 476 PS starke V12, unangetastet. Der ungenannte Kunde, ein Aston-Martin-Sammler, begleitete jeden Schritt der Verwandlung persönlich. In den Rapide Bertone passen vier Personen, über die umlegbaren Fondsitze legt sich per Knopfdruck ein Ladeboden, der die Rückseiten der Ledermöblierung schont.

Der Kunde ist König
Shooting-Brake-Umbauten auf Aston-Basis haben bei Bertone Tradition. Schon 2004 entstand auf Grundlage des Vanquish der ,Jet 2". Von ihm gibt es nun ein zweites Exemplar, welches für die Firmenchefin Lilli Bertone gebaut wurde. Die Kennzeichen des Fahrzeugs sind Polster als Foglizzo-Leder und eine besondere Lackierung. Zuständig für die kostspieligen Umbauten ist das so genannte ,Bertone Officina". Hier wird nicht nur für vermögende Kunden gearbeitet, auch die Hersteller selbst können aufwendige Kleinserien bei Bertone produzieren lassen.

Kombi-Kunst