Zusammenarbeit von BMW und Toyota

BMW und Toyota wollen ihre im Dezember 2012 begonnene Zusammenarbeit ausbauen. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichneten jetzt BMW-Chef Norbert Reithofer sowie Toyota-Präsident Akio Toyoda in München. Geplant ist eine langfristige Zusammenarbeit in vier Bereichen: Entwicklung von Brennstoffzellen, Entwicklung eines Sportwagens, Elektrifizierung von Antriebssystemen sowie Leichtbau.

Kompetenzen bei Sportwagen und Hybrid
Reithofer sagte: ,Wir wollen unsere führende Position in nachhaltigen Zukunftstechnologien weiter stärken. Toyota und die BMW Group teilen die gleiche strategische Vision über eine nachhaltige individuelle Mobilität der Zukunft. Durch die Zusammenarbeit schaffen wir die Voraussetzung, damit beide Unternehmen in puncto Innovationen und Nachhaltigkeit auch in Zukunft in ihrem jeweiligen Segment führend sind." Akio Toyoda ergänzte: ,Sowohl BMW als auch Toyota wollen immer bessere Fahrzeuge bauen. Der gegenseitige Respekt füreinander zeigt sich auch darin, dass wir nur sechs Monate nach Unterzeichnung des ersten Abkommens nun den nächsten Schritt machen. Toyota ist stark bei umweltfreundlicher Hybrid-Technologie sowie im Bereich Brennstoffzelle. Die Stärke von BMW liegt nach meiner Überzeugung in der Entwicklung von Sportwagen. Ich bin voller Vorfreude bei dem Gedanken, welche Fahrzeuge aus dieser Zusammenarbeit entstehen werden."

Gemeinsame Akku-Forschung
Bereits im März 2012 haben BMW und Toyota eine Vereinbarung zur gemeinsamen Forschung an Lithium-Ionen-Batterien unterzeichnet. Darüber hinaus wurde im Dezember 2012 ein Vertrag zur Lieferung von 1,6- und 2,0-Liter-Dieselmotoren von BMW an Toyota ab 2014 geschlossen.

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