Bugatti stellt Temporekord für offene Seriensportwagen auf

Derzeit tobt eine Diskussion, wer das das schnellste Serienauto der Welt hat: Bugatti oder Hennessey? Bugatti jedenfalls scheint das nicht anzufechten, denn die Marke hat jetzt eine weitere Bestmarke aufgestellt.

Komfort bei über 400
Was dafür notwendig war? Ein Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Der Roadster schöpft seine Kraft aus einem W16-Motor mit acht Liter Hubraum. Zwischen 3.000 und 5.000 Umdrehungen stehen 1.500 Newtonmeter Drehmoment bereit. Pilotiert wurde der Wagen von Anthony Liu, einem chinesischen Unternehmer und Rennfahrer. Gefahren wurde auf dem VW-Versuchsgelände im niedersächsiscen Ehra-Lessien. Vom TÜV gemessen und bestätigt wurde ein Weltrekordtempo von 408,84 km/h, die Liu mit offenem Verdeck fuhr. Echte Probleme traten dabei offenbar nicht auf, denn Liu lobt den Boliden als ,unglaublich komfortabel und stabil" bei hohen Geschwindigkeiten. Selbst bei über 400 Sachen habe er keine Beeinträchtigung durch den Wind gehabt, so Liu.

Sehr selten und sehr teuer
Laut Bugatti-Chef Wolfgang Schreiber ist die Höchstgeschwindigkeit im offenen Vitesse eigentlich auf 375 km/h festgelegt. Dennoch ließ Bugatti der Gedanke nicht los, die 400er-Marke zu überschreiten. Das Weltrekordauto weist eine Zweifarboptik in Schwarz und Orange auf. Sie ist auch Bestandteil der World-Record-Car-Edition (kurz WRC) des Veyron Grand Sport Vitesse. Sie ist auf acht Fahrzeuge limitiert, eines davon kostet 2,36 Millionen Euro.

Bildergalerie: Offener Gipfelsturm