Fast 200.000 Besucher fanden den Weg nach Essen

Was anno 1989 im kleinen Stil begann, hat sich längst zu einer der wichtigsten Oldtimermessen weltweit gemausert: die Techno Classica in Essen. Vom 10. bis zum 14. April 2013 stand die Ruhr-Metropole im Zeichen des kostbaren Altmetalls.

Riesige Auswahl
Alle 20 Hallen des Essener Messegeländes waren ausgebucht. Dort und auf dem Freigelände präsentierten 1.250 Aussteller aus über 30 Nationen ein breites Spektrum von Autos, Motorrädern und Ersatzteilen. 193.400 Besucher nutzten die Gelegenheit, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einige von ihnen dürften mit einem neu erworbenen Oldtimer nach Hause gefahren sein: Über 2.500 Fahrzeuge wurden zum Kauf angeboten. Immer häufiger werden alte Autos als Geldanlage erworben. Laut dem Veranstalter stiegen historische Mobile im letzten Jahr um durchschnittlich 4,2 Prozent im Wert.

Marketing durch Tradition
Mit 25 Marken präsentierten sich so viele Hersteller wie noch nie auf der Techno Classica, hinzu kamen rund 230 Clubs. Die Messe zählt nicht für Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic, ,zu den wichtigsten Veranstaltungen der automobilen Klassikszene überhaupt". Fast alle Hersteller bauten auf ihren Ständen eine Brücke zwischen brandneuen Modellen und deren Vorgängern. Auf 4.500 Quadratmeter Fläche zeigte Mercedes die Vorgänger der kommenden S-Klasse, hinzu kam einer von zwei existierenden ,Prinz-Heinrich-Wagen" von 1910. Bei VW gab es alle sieben Generationen des Golf GTI zu bewundern, zusätzliches Highlight war ein nie realisierter Passat GTI von 1979. Porsche feierte 50 Jahre 911, während Skoda und Seat die Vorgänger von Rapid und Mii vorstellten. Bei Opel zogen Cabrios aus fast einem Jahrhundert den Bogen zum neuen Cascada, während BMW an seine 90-jährige Motorradvergangenheit erinnerte. Sehen Sie in unserer Bildergalerie die Highlights der Techno Classica 2013.

Mekka für Oldie-Fans