Nissan bietet Supersportler GT-R in der fixeren Version Track Pack an

Auch wenn der Nissan GT-R zu den schnellsten Autos der Welt gehört, legen die Japaner noch eins drauf. So gibt es den Boliden künftig alternativ mit dem Namenszusatz Track Pack. Zielgruppe sind Kunden, die noch mehr Leistung auf der Rennstrecke abrufen wollen. Außen ist der Track-Pack-GT-R unter anderem an den gewichtsoptimierten Sechsspeichen-Alufelgen mit schwarzer Lackierung zu erkennen. Durch die Speichen sieht man die Bremsanlage von ,Godzilla", so der gängige Spitzname für den Sportwagen. Die Stopper werden über zusätzliche Luftkanäle in der Frontschürze und in den hinteren Radhäusern stärker gekühlt.

Rennstreckenoptimiertes Fahrwerk
Zum Feintuning für den Rennstreckeneinsatz gehören auch Fahrwerksfedern mit veränderter Charakteristik. Wie beim normalen GT-R besteht weiter die Möglichkeit, die Dämpfer für Fahrten auf normalen Straßen in einen Komfortmodus zu schalten. An der Leistung des 3,8-Liter-Turbo-V6 ändert Nissan nichts: Es bleibt bei 550 PS und 632 Newtonmeter Drehmoment. In sagenhaften 2,8 Sekunden sprintet der GT-R von null auf 100 km/h.

Keine Rücksitze
Fahrer und Beifahrer nehmen auf Recaro-Sportsitzen Platz. Sie sind teilweise blau gefärbt und mit einem speziellen, rutschfesten Bezug ausgestattet, damit es die Insassen bei wilden Fahrmanövern nicht vom Gestühl haut. Die Rücksitze wurden zur Gewichtseinsparung entfernt. Auf der Mittelkonsole weist ein Track-Pack-Emblem auf den besonderen GT-R hin.

In Großbritannien sofort bestellbar
Der zunächst für Großbritannien angekündigte Nissan GT-R Track Pack kann nun dort bestellt werden und kostet umgerechnet rund 100.558 Euro, zirka 11.709 Euro mehr als der normale GT-R. Letzterer kostet in Deutschland mindestens 92.400 Euro. Ob es den Track Pack auch hierzulande geben wird, steht noch nicht fest. Die ersten britischen Exemplare werden voraussichtlich im März 2012 ausgeliefert.

Godzilla wird noch härter