Im November 2012 geht das SUV in den Handel

Seit seinem Debüt im Jahr 1995 ist der Honda CR-V in mehr als 160 Ländern über fünf Millionen Mal verkauft worden. Am 3. November rollt die in Großbritannien gefertigte vierte Generation in den Handel. Der CR-V erscheint kompakter: Er ist mit 4.565 Millimeter um fünf Millimeter kürzer geworden als der Vorgänger, die Höhe schrumpfte gar um 30 auf 1.790 Millimeter. Dennoch soll der Newcomer im Innenraum mehr Platz für Passagiere und Gepäck bieten. Das Stauvolumen im Kofferraum wächst von 589 auf 1.669 Liter, dabei steigt der letztere Wert um 147 Liter im Vergleich zum Vorgänger. Die Raum-Erweiterung lässt sich dank "Easy-Fold-Down"-Systems laut Hersteller mit nur einem einzigen Handgriff erledigen.

Otto mit nun 155 PS
Unter der Haube des neuen Honda-SUVs arbeitet entweder ein Zweiliter i-VTEC-Benziner oder ein 2,2-Liter-iDTEC-Diesel. Die Leistung des Ottomotors hat sich von 150 auf 155 PS und das Drehmoment um zwei auf 192 Newtonmeter erhöht. Trotz des Power-Zuwachses liegen die CO2-Emissionen bei den Modellen mit manuellem Schaltgetriebe bei 173 statt 192 Gramm pro Kilometer und bei der Automatikversion bei 175 statt 195 Gramm. Die Ausführungen mit Schaltgetriebe bekommen nun auch eine Start-Stopp-Funktion ab Werk.

Benziner erstmals mit Frontantrieb
Leistung und Drehmoment des Diesels liegen weiterhin bei 150 PS und 350 Newtonmeter, doch die CO2-Emissionen sind bei der Variante mit Schaltgetriebe um zwölf Prozent von 171 auf 149 Gramm pro Kilometer und bei Modellen mit Fünfgang-Automatikgetriebe von 195 auf 174 Gramm gesunken. Die Benzinmodelle sind zudem erstmals auch mit Frontantrieb erhältlich. Die neue Variante emittiert 168 Gramm CO2 pro Kilometer.

Econ-Modus und Eco-Assist
Alle CR-V bekommen nun den Econ-Modus und den Eco-Assist als Spritsparhelfer. Bei Aktivierung des Econ-Schalters passen sich die Gasannahme und die Klimaanlage automatisch an, um den Kraftstoffverbrauch zu minimieren. Der Eco-Assist informiert den Fahrer mithilfe der Umgebungsbeleuchtung des Tachos, wie sein Fahrstil den Verbrauch beeinflusst.

Allradantrieb auf den neuesten Stand gebracht
Überarbeitet wurde auch der Allradantrieb. Das neue, elektronisch aktivierte ,Real Time All Wheel Drive System" soll nun bei einem Traktionsverlust schneller reagieren. Es ist im Vergleich zum hydraulisch aktivierten Vorgänger um 17 Prozent leichter geworden, die innere Reibung wurde um 59 Prozent verringert. Damit soll das System zu einem geringeren Spritverbrauch beitragen.

Kollisionswarnsystem bremst im Notfall
Zu den Assistenzsystemen im neuen CR-V gehören eine Bergan- und -abfahrhilfe, das elektronische Stabilitätsprogramm VSA sowie das Advanced Driver Assist System von Honda (ADAS). Das ist eine Kombination aus einem aktiven Spurhalteassistenten, der adaptiven Geschwindigkeitsregelung und dem Kollisionswarnsystem, das vor einem bevorstehenden Unfall warnt und sogar bremst, um den Aufprall zu minimieren. Erstmals kommt außerdem das Emergency Stop System (ESS) zum Einsatz, das bei einer Notbremsung automatisch den Warnblinker aktiviert.

Schleudertrauma abmildern
Sollte es dennoch zum Unfall kommen, ist in die Vordersitze ein System zur Abmilderung eines Schleudertraumas integriert. Zur Sicherheit soll außerdem die von Honda entwickelte ACE-Karosseriestruktur (Advanced Compatibility Engineering) beitragen. Sie verbessert den Insassenschutz, indem sie die Aufprallkräfte beim Unfall von der Fahrgastzelle wegleitet.

Noch keine Preise veröffentlicht
Zu den Preisen hat sich Honda noch nicht geäußert, sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Honda CR-V am Start