Ein getunter Mercedes SLS AMG

Fast 1.000 Stück wurden vom Mercedes SLS AMG von Januar bis November 2011 verkauft. Kein schlechtes Ergebnis für einen runde 190.000 Euro teuren Sportwagen. Der Audi R8, den es ,schon" ab etwa 110.000 Euro gibt, brachte es im gleichen Zeitraum nur auf 529 Stück. Das SLS – das Kürzel steht für Sport Leicht Super – ist also ein Erfolg. Hat es Sinn, so einen Sportler noch zu tunen? Benno Senner und sein Team meinen ja.

Motortuning: Aus 571 mach 621 PS
Serienmäßig bringt der SLS mit seinem 6,2-Liter-V8 schon serienmäßig 571 PS und 650 Newtonmeter Drehmoment mit. Mittels Kennfeldanpassung sowie durch eine bessere Abstimmung des Triebwerkes auf die Abgasanlage erzielt Senner ein Power-Plus von 35 PS und 40 Newtonmeter. Dazu kommen noch ein besonderer Luftfilter sowie die bereits erwähnte Abgasanlage, die nochmal 15 PS bringen. Letztere besitzt eine Klappensteuerung aus Edelstahl mit einer zusätzlichen Staudrucküberwachung. Insgesamt bringt es der getunte SLS also auf 621 PS.

20-Zöller und CFK-Außenspiegel
Auf die Achsen kommen eigens angefertigte Felgen von Aerotechnik mit Edelstahl-Außenblende und diamantgedrehtem Felgenstern in Hochglanzschwarz. Vorne besitzen sie die Dimension 9x20 Zoll und bekommen Reifen der Größe 255/30R20. Hinten gibt es 11x20-Zoll-Felgen mit Reifen der Bezeichnung 285/30R20. Ein spezielles KW-Gewindefahrwerk der Variante 3 mit individuell einstellbarer Zug- und Druckstufe und gewichtsoptimiertem Alugehäuse kommt hinzu. Der Ingelheimer Tuner empfehlen außerdem Außenspiegel aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Mehr Tuning würde dem SLS wohl eher schaden, sagt Senner. Aber wer mehr möchte, kann sich ein individuelles Paket zusammenstellen lassen. Die Kosten für den normalen Umbau belaufen sich auf 19.500 Euro.

Bildergalerie: Senner verleiht Flügel