Acura NSX Concept debütiert in Detroit

Der Honda NSX gilt im Nachhinein betrachtet als seiner Zeit voraus: Der Mittelmotor-Sportler griff bereits Anfang der 1990er-Jahre das Thema Leichtbau auf – zahlreiche Karosserie-, Fahrwerks- und Motorkomponenten waren aus Aluminium gefertigt. Als eines der ersten Serienautos erhielt der NSX zudem eine elektrisch unterstützte Servolenkung. 2005 wurde der NSX schließlich eingestellt. Auf der Auto Show in Detroit (14. bis 22. Januar 2012) nährt nun der NSX Concept berechtigte Hoffnungen auf eine Neuauflage des Sportwagens. Die Studie auf der Messe ist als Acura gelabelt, unter diesem Markennamen verkauft Honda luxuriöse und sportliche Modelle in Nordamerika.

Richtig flache Flunder
Der 4,33 Meter lange NSX Concept ist nicht nur aufgrund seiner flachen, lediglich 1,16 Meter hohen Karosserie ein echter Hingucker geworden. Die markante Frontpartie, eine weit nach hinten gezogene und nahtlos ins Dach übergehende Windschutzscheibe, große Räder (vorne 19-, hinten 20-Zöller) sowie ein mächtiger Heckdiffusor lassen das Concept Car äußerst selbstbewusst auftreten. Auch technisch gibt es wieder einige Highlights. Das Thema Leichtbau spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Antriebstechnik, die auf die Bezeichnung ,Sport Hybrid Super Handling All Wheel Drive" hört. Wie der Name bereits besagt, handelt es sich dabei um ein Hybridsystem mit Allradantrieb. Ein nicht näher spezifiziertes, hinter den Sitzen verbautes V6-Triebwerk wird von gleich zwei Elektromotoren unterstützt. Kombiniert wird das Ganze mit einem Doppelkupplungsgetriebe samt integrierter E-Maschine.

Marktstart spätestens 2015
Entwickelt wird der neue NSX in den USA. Dort, genauer gesagt in Ohio, soll das Auto dann auch produziert werden. In spätestens drei Jahren wollen die Japaner das Serienmodell auf den Markt bringen. Während der NSX in den USA als Acura zu haben sein wird, kommt der Sportwagen in Europa als Honda zu den Händlern.

Bildergalerie: Honda belebt NSX wieder