Lincoln MKZ Concept auf der Detroit Motor Show 2012

Ford greift mit seiner Tochtermarke Lincoln im amerikanischen Luxus-Segment an. Die Edel-Limousine MKZ zeigt auf der Detroit Motor Show 2012 (10. bis 22. Januar 2012), wie das neue Markendesign aussehen wird.

Einfach, schnörkellos und trotzdem elegant
Der MKZ ist zwar noch als Studie deklariert, das Serienmodell wird aber große Ähnlichkeiten mit dem Concept Car aufweisen. Die Plattform für den Schönling bietet der Ford Fusion, das amerikanische Pendant zu unserem Mondeo. Die Ford-Designer haben bei der Formgebung des MKZ auf eine klare und schnörkellose Linienführung gesetzt. Eine stark konturierte Kante auf Türgriffhöhe erstreckt sich vom Frontspoiler bis ans Heck des Lincoln und lässt ihn bullig wirken. In die leicht aufgesetzte wirkende Motorhaube der Limousine ist mittig eine Falte eingebügelt. Markantestes Merkmal des MKZ ist aber der typische Doppel-Flügel-Kühlergrill, den bereits der Lincoln Zephyr von 1938 auf der Nase trug. Von den schmalen A-Säulen aus zieht sich ein Panorama-Glasdach bis weit hinten ins Heck, wo sich die LED-Rückleuchten über die ganze Fahrzeugbreite erstrecken.

Edler Innenraum und neueste Technologie
Das komfortable und funktionale Interieur soll vor allem junge, anspruchsvolle Kunden ansprechen. Die Stufen des Automatikgetriebes werden bei der Studie über Tasten eingelegt. In der Mittelkonsole ist ein 10 Zoll großer Touchscreen integriert, der auch per Sprachsteuerung bedient werden kann. Edles Holz, mattes Aluminium und champagnerfarbene Ledersitze machen den MKZ zum viersitzigen Luxusliner. Unter der Haube des MKZ kommen voraussichtlich EcoBoost-Motoren von Ford zum Einsatz. Auch Hybridvarianten sind vorstellbar. Wie beim Konzernbruder Mondeo werden die Antriebskräfte wahlweise an die vorderen oder alle vier Räder übertragen. Noch im Laufe des Jahres 2012 soll der Lincoln MKZ zu den Händlern rollen. Ob der Luxus-Mondeo auch den Weg zu uns findet, bleibt abzuwarten. Wir hoffen es jedenfalls.

Edel-Ford auf Mondeo-Basis